Erster Beigeordneter Robert Krumbein, Schulleiterin Kathrin Deußen, Nicole Schirmeisen vom städtischen Eigenbetrieb und OGS-Leiterin Karin Dittmann (v.l.n.r.) vor dem neuen Raummodul der Erich-Kästner-Schule (Foto: privat)
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Dormagen. Die ersten Raummodule für fünf Grundschulen und eine Kindertagesstätte sind fertig und in Nutzung. Nach der Abnahme durch die Bauaufsicht an der Theodor-Angerhausen-Schule können die neuen Räumlichkeiten dort ab sofort genutzt werden. Bereits im Herbst des Vorjahres war das Modul, das überwiegend aus Holz besteht, geliefert worden. Anschließend erfolgte der Ausbau. Das Modul ist räumlich unterteilt und bietet dem Offenen Ganztag zwei zusätzliche Räume.

„Wir sind sehr glücklich mit dem Raummodul, das qualitativ sehr hochwertig ist. Die Räumlichkeiten sind modern und bieten jede Menge Platz“, sagt der Technische Beigeordnete, Dr. Martin Brans. „Sobald es das Wetter zulässt, werden wir abschließend das Außengelände verschönern.“

Bereits seit wenigen Wochen ist das Raummodul an der Erich-Kästner-Schule in Nutzung. Auch dieses Raummodul basiert auf einer Holzkonstruktion und steht ebenfalls dem Offenen Ganztag zur Verfügung. Lediglich die Außenarbeiten konnten wetterbedingt bisher noch nicht erfolgen. Die ersten Eindrücke vom neuen Raummodul sind positiv, wie OGS-Leiterin Karin Dittmann berichtet: „Die neuen Räumlichkeiten sind sehr gut ausgestattet und haben entgegen der weit verbreiteten Annahme in keinerlei Weise etwas mit Containern zu tun.“ Schulleiterin Kathrin Deußen ergänzt: „Das Raummodul schafft mit seiner hohen Holzdecke eine tolle Raumatmosphäre. Unsere Kinder haben die Räumlichkeiten schnell und gerne für sich ‚erobert‘“.

Die Arbeiten an den Raummodulen für die Kita Farbenplanet in Rheinfeld, die Friedensschule in Nievenheim, die Tannenbusch-Schule in Delhoven sowie die Tannenbusch-Schule in Straberg dauern derzeit noch an. Ursprünglich war geplant, die Raummodule bereits zum Beginn des Schuljahres 2022 in Betrieb zu nehmen. Gründe für die verspäteten Lieferungen waren die aufgrund der Corona-Pandemie schwierige allgemeine Marktsituation, Corona-bedingte Personalausfälle sowie die extreme Materialknappheit von verschiedenen Baustoffen.

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