v.l. Dieter Lehmann (Schriftführer), Christian Koch (stv. Vorsitzender), Felix Grams (Vorsitzender), Stephanie Jahrke (stv. Vorsitzende) und Dr. Frank a Campo (stv. Vorsitzender und Landtagskandidat). Es fehlt Birgit Koenen (Schatzmeisterin) (Foto: privat)

Kreis Viersen. Mit 65 Mitgliedern und Gästen, darunter als Hauptredner der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Christof Rasche MdL, kamen die Freien Demokraten zu ihrem Kreisparteitag in der Albert-Mooren-Halle zusammen. Mit über 98 Prozent Zustimmung wurde der bisherigen Kreisvorsitzende, Felix Grams, aus Kempen für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. Auch die stellvertretenden Vorsitzenden, Dr. Frank a Campo (Viersen), Stephanie Jahrke (Grefrath) und Christian Koch (Willich) wurden wiedergewählt, wie auch Birgit Koenen als Schatzmeisterin (Tönisvorst) und Dieter Lehmann als Schriftführer (Nettetal).

In seinem Rechenschaftsbericht ging Grams auf die trotz der Corona-Pandemie umfangreichen Aktivitäten des Kreisverbandes ein. Mit den Prinzipien „Geschlossenheit, Glaubwürdigkeit und Gradlinigkeit“ habe man sowohl bei den Wahlkämpfen als auch bei der politischen Arbeit vor Ort gemeinsam viel erreichen können. Sowohl bei der Kommunalwahl 2020 als auch bei der Bundestagswahl 2021 konnte der Kreisverband weitaus überdurchschnittliche Ergebnisse erreichen. Seit 2017 habe es zudem einen Mitgliederzuwachs von 35 Prozent gegeben. Mit mehr als 360 Mitgliedern sei der Kreisverband der zweitgrößte am Niederrhein. Gemeinsam mit den drei Landtagskandidaten: Dr. Frank a Campo (Viersen I), Dietmar Brockes (Viersen II) und Laura Stelzhammer (Viersen III- Krefeld I) freue man sich nun auf den Landtagswahlkampf: „Die Freien Demokraten haben in ganz unterschiedlichen Themenfeldern in NRW gute Regierungserfolge erzielt, das wollen wir fortsetzen. Die Kampagne heißt zu Recht: Von hier aus weiter,“ erklärte Grams.

Der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion NRW, Christof Rasche, ging in seiner Rede auf die Erfolge der NRW-Koalition für NRW ein und stimmte auf die folgenden Wochen ein. Wichtige Themen für die Menschen und für das Land Nordrhein-Westfalen gäbe es zahlreiche: Die Digitalisierung müsse weiter vorangebracht werden, Unternehmerinnen und Unternehmer noch mehr von Bürokratie entfesselt werden. Aber auch die Erneuerung des Aufstiegsversprechens sei ein zentrales Thema. „Talent ist überall. Fördern wir es überall.“ Dieser Slogan ziele auf die Talentschulen ab, die in NRW von der schwarz-gelben Landesregierung eingeführt wurden als Leuchttürme für Chancengerechtigkeit in den Stadtteilen mit den größten sozialen Herausforderungen. Diese wolle man nun von 60 auf 1.000 Talentschulen im ganzen Land ausbauen.

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