(Foto: KVB/Anemüller)

Köln. Fahrgäste müssen weiterhin Corona-Schutzmaßnahmen beachten

Die Kölner Seilbahn startet am Freitag, 18. März, in ihre Saison 2022. Die Fahrgäste können dann wieder täglich von 10 Uhr bis 17.45 Uhr in den Seilbahn-Stationen „Zoo“ und „Rheinpark“ in die Gondeln einsteigen und über den Rhein schweben. Hierbei lockt aus bis zu 50 Metern Höhe die Aussicht auf das Altstadt-Panorama, die Rheinlandschaft, den Rheinpark und Mülheimer Hafen. Zur Verfügung stehen 44 Gondeln, mit denen die einfache Strecke über den Rhein in rund sechs Minuten zurückgelegt wird.

Die Fahrpreise wurden etwas angepasst. Erwachsene zahlen für die Hinfahrt fünf Euro (bisher 4,80 Euro), für die Hin- und Rückfahrt nun acht Euro (bisher 7,50 Euro). Für Kinder- und Jugendliche von 4 bis 12 Jahre betragen die Fahrpreise drei bzw. vier Euro (bisher 2,70 bzw. 4,00 Euro). Zudem werden Gruppentickets, Mehrfahrtentickets und diverse Sondertickets angeboten. So zahlen z. B. Touristen mit der KölnCard für die Hin- und Rückfahrt sieben Euro als Erwachsene und 3,60 Euro als Kinder.

Auch in dieser Saison gilt die Höchstgrenze für den Betrieb bei Wind, der bis zu einer Windgeschwindigkeit von zwölf Meter je Sekunde möglich ist. Die Seilbahn muss ihren Betrieb bei stärkerem Wind kurz, für mehrere Stunden oder gar ganze Tage einstellen. Gleiches gilt, wenn im Hochsommer die Temperaturen zu hoch sind und Fahrgäste somit in den Gondeln gesundheitliche Schäden erleiden können. Die Kölner Seilbahn bittet die Fahrgäste um Verständnis für diese Maßnahmen. Bei zeitweiligen Betriebseinstellungen informiert die Seilbahn über einen Laufticker auf ihrer Internetseite sowie in ihren Stationen.

Vor dem Saisonstart der Seilbahn wurde die gesamte Anlage durch externe Gutachter u. a. des TÜV „auf Herz und Nieren“ geprüft. Letztlich erteilte die Bezirksregierung die Betriebserlaubnis. Martin Süß, technischer Geschäftsführer der Kölner Seilbahn GmbH: „Auch in der Saison 2022 wird Kölns höchstes Denkmal mit bestmöglichem technischem Standard betrieben. Damit kann sich das nostalgische Erlebnis zur stetigen Wiederholung empfehlen!“

Einfaches Programm ohne Veranstaltungen

Auch in diesem Jahr werden verschiedene Nachtfahrten angeboten: Am 25. Juni lädt die Kölner Seilbahn zur „Mittsommernacht“, in der bis 1 Uhr gefahren wird (letzter Einstieg jeweils eine Viertelstunde vorher). Am 9. Juli findet die „Sternschnuppenfahrt“ statt. Auch in dieser Nacht schweben die Gondeln bis 1 Uhr. In der „Kölner Nacht der Seilbahn“ am 6. August endet der Betrieb um 24 Uhr, ebenso zur „Herbstnachtfahrt“ am 1. Oktober.

Bedingt durch die Corona-Situation kann derzeit noch kein vielfältigeres Programm angeboten werden. Zum einen entfallen Veranstaltungen wie die Kölner Lichter. Zum anderen dürfen bei der Seilbahn selbst noch keine Veranstaltungen mit längeren Aufenthalten in den Stationen oder benachbarten Anlagen stattfinden.

Inzwischen sind auch wieder Hochzeiten bei der Kölner Seilbahn möglich. Auch diese müssen unter den Regularien des Corona-Schutzes stattfinden.

Freizeitvergnügen mit Corona-Schutz

Die Kölner Seilbahn freut sich, den Kölnerinnen und Kölnern sowie ihren Gästen wieder das Freizeitvergnügen über dem Rhein bieten zu können. Der Ausflug zur Kölner Seilbahn ermöglicht in der für viele Menschen schwierigen Zeit eine kurzweilige Abwechslung.

Sonja Lorsy, kaufmännische Geschäftsführerin der Kölner Seilbahn GmbH: „Wir möchten den Fans und allen weiteren Gästen dieses klassische und immer wieder faszinierende Erlebnis bieten. Noch müssen wir alle, bedingt durch Corona, auf vieles verzichten, aber die Fahrt mit der Seilbahn birgt kein Corona-Risiko.“

Jedoch erfordert der notwendige Schutz vor einer Ausbreitung des Corona-Virus konkrete Verhaltensregeln für Fahrgäste und Mitarbeitende. Die Fahrgäste müssen sich darauf einstellen, dass es auch außerhalb der Stoßzeiten Warteschlangen vor den Eingängen geben wird. Sie müssen folgende Regeln beachten: Der Mindestabstand von 1,5 Metern ist einzuhalten. Die Seilbahn-Stationen dürfen nur mit medizinischen bzw. FFP2-Masken betreten werden, so wie dies auch im ÖPNV, im Einzelhandel etc. vorgeschrieben ist. Die Maske muss auch während der Fahrt getragen werden. Die Fahrgäste werden gebeten, nach Fahrtende die jeweilige Seilbahnstation zügig zu verlassen und ggf. draußen auf andere Personen zu warten.

Die Beförderung von Kinderwagen u. ä. in separaten Gondeln wird eingeschränkt. Nur bei geringem Besucheraufkommen können sperrige Gegenstände den Fahrgästen in leeren Gondeln „hinterherfahren“. Es besteht aber die Möglichkeit, Kinderwagen auf eigene Verantwortung in der Seilbahn-Station abzustellen.

Die Gondeln der Kölner Seilbahn werden durch die Öffnung der Lüftungsklappen und des teilweise zu öffnenden Fensters gut durchlüftet. Hierdurch entstehen keine Sicherheitsrisiken. Zudem werden alle Kontaktflächen, also die Gondeln genauso wie andere Einrichtungen, regelmäßig desinfizierend gereinigt.

Weitere Informationen unter www.koelner-seilbahn.de.

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