Jing Wu, Landschaftsarchitektin bei der Stadt Meerbusch (r.) und Michael Betsch, Bereichsleiter "Grünflächen" der Stadtverwaltung sind zufrieden: 60 Traubeneichen sind auf dem Mönkesweg gepflanzt und auf 6.000 Quadratmetern Saatgut für Wildblumen eingebracht worden (Foto: Stadt Meerbusch)

Meerbusch. Sie trotzen Hitze und Trockenheit, sind Schattenspender und dienen nicht nur der ökologischen Vielfalt, sondern werten auch das Landschaftsbild deutlich auf. Auf dem Mönkesweg zwischen Bovert und Strümp wächst jetzt mit 60 Traubeneichen ein grünes Band zwischen den Stadtteilen. Der städtische Bauhof hat die Allee auf einer Strecke von 600 Metern angelegt.

Das heimische Gehölz kann bis zu 30 Meter hoch werden und ist neben der Stieleiche die am weitesten verbreitete Eichenart in Westeuropa. Die Bepflanzung auf einer solch langen Strecke ist im Stadtgebiet durchaus etwas Besonderes. Auf einem Streifen von jeweils fünf Metern links und rechts des Weges wurden dabei nicht nur die Bäume in Form einer Allee gepflanzt, sondern auf rund 6.000 Quadratmetern auch Saatgut für eine Wildblumenwiese eingebracht. „Es ist eine von mehreren Maßnahmen, die dazu beitragen soll, das Artensterben zu verhindern und die biologische Vielfalt wieder herzustellen“, sagt Michael Betsch, Bereichsleiter Bauhof und Grünflächen bei der Stadt Meerbusch.

Mit Blühstreifen und Wildblumenwiesen, naturnahen Schaugärten oder den beliebten Bürgerwäldchen fördert die Stadt Meerbusch seit Jahren die Artenvielfalt und den Lebensraum für Insekten, Vögel und andere Kleinstlebewesen.

Insgesamt 58.000 Euro kostet die Maßnahme am Mönkesweg, die aus dem städtischen Haushalt finanziert wird. Mit einbegriffen in der Finanzierung ist eine auf drei Jahre angelegte Pflege im Entwicklungsstadium der Bäume und Pflanzen.

Während die Baumallee bereits bewundert werden kann, brauchen die Wildblumen noch etwas bis sie gewachsen und in voller Blüte stehen. Im Frühsommer wird die Mönkes-„Allee“ sicherlich dann als grünes Band ein ganz besonderer Blickfang zwischen Bovert und Strümp sein.

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