Denis Osmann (Foto: CDU)

Oberhausen. Wende in der Stadtplanungspolitik

Zukunftsfähig, klimafreundlich, wirtschaftlich, sozial und vernetzt. Das sind nur einige der Anforderungen, vor denen Städte heute bei ihrer Flächenentwicklung stehen. Um solche Herausforderungen bewältigen zu können und die Entwicklung von Flächen auch für nachfolgende Generationen klug zu steuern, könnten abgestimmte Kriterien eine verbindliche Orientierung bieten.

Diesen Gedanken verfolgt die hiesige CDU-Fraktion, die sich wünscht, dass sämtliche Flächen in Oberhausen zukünftig nach einheitlichen Kriterien entwickelt werden und Stadtplanung dadurch verantwortungsvoll gesteuert wird. Das Ziel, das auch der Transparenz für Bürgerinnen und Bürger sowie für Investoren dienen soll, stoßen die Christdemokraten mit einem Antrag an, der die Entwicklung solcher Kriterien beauftragt.

„Die Flächenentwicklung der vergangenen Jahrzehnte war in Oberhausen durch eine Konzentration auf einzelne Projekte geprägt. Verbindliche Kriterien über den gesamten Raum gibt es nicht. Eine Art ‚Oberhausener Konzept’, das einer städteplanerischen Idee folgt und damit Orientierung bietet, fehlte. Gerade das halten wir aber mit Blick auf sich stark ändernde Bedingungen und Anforderungen für notwendig”, erläutert der planungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Denis Osmann, die Initiative. „Wir wollen für die Stadtplanung der Zukunft transparente und verbindliche Kriterien, die langfristig angelegt sind, Veränderungen standhalten und Raum für Gestaltungsprozesse bieten. Wir wünschen uns, dass Oberhausen ein Markenzeichen wird und auch als solches erkennbar ist.“

Simone-Tatjana Stehr (Foto: CDU)

„Aus unserer Sicht kann mit einem Kriterienkatalog, der abbildet, wohin sich unsere Stadt entwickeln möchte und wie diese Entwicklung unter sozialen, ökonomischen und nachhaltigen Gesichtspunkten auszusehen hat, eine Wende in der Stadtplanungspolitik eingeläutet werden. Oberhausen ist attraktiv und hat viel Potenzial und genau dieses Potenzial gilt es, klug und verantwortungsbewusst zu entwickeln“, fasst die Fraktionsvorsitzende, Simone-Tatjana Stehr, den Vorstoß der Christdemokraten zusammen.

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