(Foto: Stefan Kleeberg, Gymnasium am Stadtpark)

Krefeld. Am Dienstag, den 15.03.22, machten sich gegen Mittag drei weiterführende Schulen des Stadtteils auf den Weg, um mit ihren Schulgemeinden ein Zeichen für den Frieden zu setzen. Das Gymnasium am Stadtpark, die Gesamtschule Uerdingen wie auch das Gymnasium Fabritianum setzten sich dabei zeitgleich um 14:00 Uhr in Bewegung in Richtung Rhein, wo gemeinsam eine Schweigeminute abgehalten wurde. Dabei trafen sich die Schulgemeinden an zuvor verabredeten Knotenpunkten, sodass der Umzug mit zunehmender Zeit immer länger wurde.

Angeführt wurde dieser von den Schülervertretungen der drei Schulen, welche sich untereinander abgestimmt und einen Großteil der Organisation übernommen hatten. „Ich freue mich, dass nun im wahrsten Sinne des Wortes Bewegung in die Sache kommt und man sich aktiv positionieren kann. Krieg kann niemals eine Lösung sein, egal wie verfahren sich eine Situation darstellt“, so eine Neuntklässlerin.

Im Anschluss an den Umzug fanden noch Kundgebungen auf den Schülerhöfen der teilnehmenden Schulen statt, wo Rede- aber auch musikalische Beiträge weitere Impulse lieferten. Als symbolischen Akt der Solidarität wurden die Mitglieder aller Schulgemeinden dazu aufgerufen, am Abend ein Teelicht ins Fenster zu stellen, welches den Menschen in der Ukraine Hoffnung spenden soll.

Insgesamt setzen an diesem Tag ca. 600 Schüler:innen, Eltern wie auch Lehrer:innen ein starkes Zeichen für den Frieden und bekundeten darüber hinaus ihre Solidarität mit der Ukraine. Die Aktion war durch eine Initiative der Schülervertretung am Gymnasium am Stadtpark entstanden, die für ihre Idee schnell Mitstreiter:innen an anderen Schulen fanden.

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