(Foto: Bundespolizei)

Köln. Am Donnerstagabend (17.03.) stellten Beamte der Bundespolizei am Kölner Hauptbahnhof bei einer Kontrolle eines 44-Jährigen insgesamt acht verschiedene Waffen, ein gefälschtes Attest, Cannabis und mehrere Aufenthaltsermittlungen fest. Eine Festnahme war die Folge.

Am 17.03.2022 gegen 19 Uhr wurde eine Streife der Bundespolizei auf einen Mann aufmerksam, welcher gegen die Trageplicht der Mund-Nasen-Bedeckung im Kölner Hauptbahnhof verstieß. Zur Begründung händigte er den Beamten auf Nachfrage ein Attest aus, welches sich als gefälscht erwies. Bei Überprüfung seiner Personalien stellten die Beamten außerdem fest, dass der 44-Jährige von der Staatsanwaltschaft Magdeburg wegen einer Straftat gegen das Pflichtversicherungsgesetz gesucht wurde. Außerdem ließ das Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten in Berlin den Mann zur Sicherstellung seines Führerscheins ausschreiben. Ferner stellte sich heraus, dass er bereits wegen schweren Hausfriedensbruchs, Landfriedensbruchs und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz in Haft saß. Bei einer anschließenden Durchsuchung seiner Sachen fanden die Beamten drei Wurfmesser, zwei Wurfsterne, zwei Kampfmesser, ein Messer mit feststehender Klinge sowie eine kleine Menge Cannabis auf. Die Messer, die Betäubungsmittel und der aufgefundene Führerschein wurden allesamt sichergestellt. Der 44-jährige Deutsche ohne festen Wohnsitz wurde vorläufig festgenommen und einem Haftrichter vorgeführt.

Die Bundespolizei leitete Strafverfahren wegen Urkundenfälschung und den Verstößen gegen das Waffengesetz sowie das Betäubungsmittelgesetz ein. (ots)

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