(Foto: Jens Herkströter)

Hattingen. Der gestrige Samstagmorgen begann für einige Einsatzkräfte der Hattinger Feuerwehr vermutlich etwas eher als geplant. Um 7.43 Uhr meldete die Besatzung eines Rettungswagens, dass deren Co-Warngerät im Rahmen eines Einsatzes in einem Seniorenheim ausgelöst hatte.

Umgehend wurde die Hattinger Feuerwehr alarmiert. Zur Einsatzstelle nach Welper rückten die hauptamtlichen Kräfte und der Löschzug Nord aus. Vor Ort ging ein Trupp unter schwerem Atemschutz und speziellen Messgeräten in das Gebäude vor. An der gemeldeten Stelle konnten jedoch keine erhöhte Kohlenmonoxid-Konzentration in der Umluft gemessen werden.

Da sich in diesem Bereich auch der Aufzugschacht befand, konnte nicht ausgeschlossen werden, dass aus der Heizungsanlage im Keller erhöhte Kohlenmonoxid-Werte ausgetreten waren und in die darüber liegenden Stockwerke gezogen sind. Aber auch hier ergaben die Messungen keine erhöhten Werte.

Neben den Kräften der Feuerwehr führte auch das alarmierte Versorgungsunternehmen Messungen durch. Auch diese waren unauffällig.

Da, trotz intensiven Kontrollen und Messungen die Ursache für das ausgelöste Warngerät nicht ermittelt werden konnte, wurde die Einsatzstelle an einen Mitarbeiter der Einrichtung übergeben und der Einsatz um 9.15 Uhr beendet. (ots)

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