Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Kreisdirektor Dirk Brügge und Gesundheitsamtsleiterin Barbara Albrecht verabschiedeten die Bundeswehrkräfte (Foto: S. Büntig / Rhein-Kreis Neuss)

Rhein-Kreis Neuss. Monatelanger Einsatz im Gesundheitsamt

Ein herzliches Dankeschön sprach Landrat Hans-Jürgen Petrauschke jetzt den Bundeswehrkräften des Luftwaffentruppenkommandos Köln-Wahn aus, die das Kreisgesundheitsamt mehrere Monate lang unterstützt haben. Seit November hatten 20 Soldatinnen und Soldaten das Corona-Team verstärkt; ab Januar arbeiteten hier 30 Kräfte der Bundeswehr mit. Am 17. März war ihr letzter Arbeitstag im Gesundheitsamt. Zum Abschied würdigte Petrauschke den Einsatz der Helferinnen und Helfer: „Ich bin froh, dass Sie zur Stelle waren, denn mit Ihrer Unterstützung ist es uns gelungen, die immense Arbeit in einer sehr schwierigen Phase der Pandemie zu leisten. Ohne Sie hätten wir es deutlich schwerer gehabt!“, sagte der Landrat.

Krisenstabsleiter Dirk Brügge hob im Gespräch mit den Soldaten die unkomplizierte Zusammenarbeit hervor: „Nachdem unser Krisenstab Hilfe angefordert hatte, sorgte das Kreisverbindungs-Kommando unter Leitung von Oberstleutnant Lothar Peschges schnell und unbürokratisch für Unterstützung. Dafür sind wir sehr dankbar“, betonte Brügge. Gesundheitsamtsleiterin Barbara Albrecht stellte fest: „Die Kolleginnen und Kollegen in Uniform passten super in unser Team. Diese gut funktionierende Zusammenarbeit wird nicht nur unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sondern auch vielen Menschen im Kreis, denen geholfen werden konnte, in Erinnerung bleiben.“

Bereits zwischen Ende 2020 und Mitte 2021 hatten Kräfte der Bundeswehr in der Kontaktnachverfolgung und Sachverhaltsermittlung im Rahmen der flexiblen Unterstützung erfolgreich mitgearbeitet. Positiv fiel ebenfalls das Fazit von Lothar Peschges vom Kreisverbindungs-Kommando aus: „Wir freuen uns über die sehr gute Kooperation mit dem Rhein-Kreis Neuss. Unsere Kräfte wurden von den Mitarbeitern im Kreishaus mit offenen Armen empfangen, und wir sind froh, dass wir auf diese Weise einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie leisten konnten.“

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