Dr. Ulrich Bauser, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin am St. Irmgardis-Krankenhaus Süchteln, erläutert seiner Patientin, Andrea Knetter, wie eine Darmspiegelung durchgeführt wird. Michel Scholten-Buhro (M.), Leiter der Endoskopie, assistiert beim Vorgespräch (Foto: Andreas Baum)

Viersen. Süchtelnerin setzt auch bei der Vorsorge-Untersuchung auf Vertrautes

Andrea Knetter gehört noch zu denjenigen, die im St. Irmgardis-Krankenhaus in Süchteln das Licht der Welt erblickt haben. Ebenso wie ihr Bruder und auch ihre Mutter. Alle drei wurden von der gleichen Hebamme entbunden, alle drei auch im Krankenhaus getauft.

Viele Krankheiten ließ die heute 61-Jährige in diesem Haus behandeln – so wurden ihr im Lauf der Jahre Mandeln und Blinddarm entfernt, aber auch ein Vorhofflimmern erfolgreich eingestellt. Als nun im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung eine Koloskopie, wie Ärzte eine Darmspiegelung nennen, anstand, entschied sie sich – für sie ganz selbstverständlich – wieder für „ihr“ Krankenhaus. „Frau Knetter ist eine sehr treue Patientin, die uns volles Vertrauen entgegenbringt“, freut sich Chefarzt Dr. Ulrich Bauser, der sie behandelt hat.

Corona-Test vor Untersuchung

„Die Betreuung war absolut klasse“, erzählt Andrea Knetter. „Alle waren so nett und freundlich zu mir.“ 15 Minuten vor der Spiegelung kam sie ins Haus, wurde noch einmal auf das Corona-Virus getestet und bekam dann eine Kurznarkose. „Ich habe überhaupt nichts mitbekommen, auch nicht, wie lange es gedauert hat. Und als Dr. Bauser mir dann anschließend sagte, dass alles in Ordnung sei, da war ich doch sehr froh“, berichtet sie. Denn es war ihre erste Darmspiegelung – und vorher hatte sie doch ein leicht mulmiges Gefühl gehabt.

Wirksame Vorsorge gegen Darmkrebs

„Weltweit erkranken jedes Jahr über 1,4 Millionen Menschen an Darmkrebs, allein in Deutschland rund 60.000. Das müsste nicht sein, denn mit einer Darmspiegelung haben wir eine wirksame Waffe gegen diese Erkrankung. Im Rahmen der Früherkennung können wir bei einer Koloskopie gutartige Polypen entdecken und entfernen, bevor sie sich zu Krebs weiterentwickeln“, erläutert Ulrich Bauser die Vorteile einer Vorsorge-Untersuchung. „Frau Knetter hat die richtige Entscheidung getroffen und geht so auf ‚Nummer Sicher‘.“

Ausbildung im Haus gemacht

Neben Geburt, Taufe und der Behandlung von einigen Krankheiten verbindet Andrea Knetter aber auch die Berufsausbildung mit dem St. Irmgardis-Krankenhaus. Denn hier machte sie ein Praktikum und absolvierte eine Ausbildung zur Krankenpflegerin, wie die Berufsbezeichnung der heutigen Gesundheits- und Krankenpflegerin damals hieß.

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