(Foto: Feuerwehr)

Dortmund. Um kurz nach 16:00 Uhr wurden die Einsatzkräfte in die Neptunstraße alarmiert. An einem parkenden Pkw wurde Gasgeruch festgestellt und ein Ausströmen war hörbar.

Die erst eintreffenden Einsatzkräfte der Feuerwache 5 (Marten) und des freiwilligen Löschzuges 19 (Lütgendortmund) stellten im unmittelbaren Abströmbereich ein explosionsfähiges Gemisch fest. Warum der mit LPG-Gas betriebene Mercedes die Leckage aufwies, konnte von der Feuerwehr nicht eindeutig bestimmt werden. Die Beamten stellten einen Elektrolüfter in der Nähe des Fahrzeuges auf, um die Gaskonzentration zu verdünnen und zu verteilen. Die Mieter eines benachbarten Wohnhauses wurden aufgefordert, dieses zu verlassen und sich in einem sicheren Abstand zur Einsatzstelle aufzuhalten.

Auch die umliegenden Keller wurden auf das Gas, welches schwerer als Luft ist, untersucht. Weil keine Möglichkeit einer Absperrung des Gases an dem PKW bestand, mussten die Einsatzkräfte vor Ort lange Zeit das Abströmen beaufsichtigen. Durch die Lüftungsmaßnahmen wurde die Gefahr einer Explosion verhindert. Die Neptunstraße war für die Dauer des Einsatzes für mehr als 3,5 Stunden komplett gesperrt. (ots)

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