(Foto: privat)

Geldern. Pfadfinder St. Martin Veert beteiligten sich am Frühjahrsputz

Die Pfadfinder vom Stamm St. Martin Veert haben sich (am 21. März) an der Aktion „Frühjahrsputz“ beteiligt und säckeweise Müll aus der Landschaft gesammelt. Rund 50 Kinder und Jugendliche zwischen fünf und 18 Jahren entsorgten in und um Veert Zigarettenkippen, Plastiktüten, Glasflaschen, sogar Autoreifen und ganze Fenster.

Zum Frühjahrsputz ruft jährlich Ende März die Kreis Klever Abfallwirtschaftsgesellschaft (KKA GmbH) alle umweltbewussten Bürger, Vereine und Schülergruppen auf. Unter dem Motto: Der Kreis Kleve ist schön – ohne herumliegenden Abfall ist er noch schöner, so die KKA GmbH. Und weil Pfadfinder und Umweltschutz untrennbar zusammengehören, waren die Kinder und Jugendlichen vom Stamm Veert sofort mit Feuereifer dabei, erklärte Vorstandsmitglied Benedikt Rademacher.

Mit Schubkarren, Bollerwagen und Kettcar samt Anhänger zogen die Wölflinge, Jungpfadfinder und Pfadfinder in mehreren Gruppen los. Sie grasten Spielplätze, das „Wäldchen“, das Gebiet um den Sportplatz und bis hoch entlang der B9 und der Walbecker Straße die öffentlichen Flächen ab. „Das ist doch eklig, warum werfen die Leute das nicht einfach in den Müll?“, fragten sich die Wölflinge, die jüngsten der Pfadfinder unterwegs, während sie undefinierbare Plastikknäuel aus den Büschen zogen. Tja, warum?

„Im Dorf selbst waren es vor allem die vielen Zigarettenkippen an den Straßenrändern, die den Kindern auffielen, in den Büschen lagen viele Plastiktüten und Glasflaschen“, berichtet Benedikt Rademacher. „Je weiter man indes an die Hauptstraßen kam, um so mehr größere Schrottteile tauchten auch auf. Ein kaputter Liegestuhl zum Beispiel, ein Autoreifen. Unsere Jugendlichen holten sogar zwei große Fensterrahmen aus dem Wassergraben.“ Zum Glück hatte man von der Stadt Geldern reichlich Mülltüten bekommen sowie Handschuhe und Greifzangen ausleihen können, um all das zu entsorgen. Geschätzte 2,5 Kubikmeter Müll kamen bei dieser Sammlung zusammen. Für die größten Teile wurden auch die eigenen PKW der Gruppenleiter nicht vom Dreck verschont. Der Bauhof holte die sperrigen Teile am Ende kostenfrei ab. So lief die Aktion Hand in Hand.

Zum Abschluss trafen sich die fleißigen Müllsammler noch zum abendlichen Lagerfeuer am Martinihaus und feierten ein wenig den Erfolg. Eine Wiederholung im nächsten Jahr ist sehr wahrscheinlich.

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