( © Stadt Duisburg)

Duisburg. Update 0.22 Uhr: Im Aufenthaltsraum werden aktuell über 400 Personen betreut.  

Vor Ort sind insgesamt 75 Einsatzkräfte des Bürger- und Ordnungsamtes, 56 Polizeibeamte, 180 Kräfte der Feuerwehr Duisburg, des Deutschen Roten Kreuz und der Malteser im Einsatz.



Update 0.00 Uhr: Die Krankentransporte sind abgeschlossen. Insgesamt wurden 119 Krankentransporte durch die Feuerwehr durchgeführt.

Das Bürger- und Ordnungsamt und die Polizei ziehen den Sicherheitsbereich leer, da sich dort noch unerlaubt Personen aufhalten. Ein Aufenthalt im Freien ist nicht mehr erlaubt. Erst wenn sich keine Personen mehr in der Evakuierungs- und Sicherheitszone befinden, kann mit der Entschärfung begonnen werden.



Update 22.25 Uhr: 
Das Bürger- und Ordnungsamt ist weiterhin auf die Mithilfe aller betroffenen Einwohner angewiesen und weist nochmals ausdrücklich darauf hin, dass im Sicherheitsbereich kein Aufenthalt im Freien mehr gestattet ist.

Die Personen in der Sicherheitszone sind aufgefordert, sich in Räumen aufzuhalten, die der Fundstelle abgewandt sind. Die Fenster der Wohnungen sollten in jedem Fall geschlossen sein.



Update 20.36 Uhr: 
Der Entschärfungstermin verzögert sich. Aktuell muss die Feuerwehr noch rund 65 Krankentransporte durchführen.



Update 20.07 Uhr: Die Vollsperrung der Autobahn A59 wurde um 20 Uhr pünktlich aktiviert. 

Im eingerichteten Aufenthaltsraum werden aktuell bereits 132 Personen betreut.



Update 18.36 Uhr: 
Die Vollsperrung der Autobahn A59, in beiden Fahrtrichtungen zwischen den Autobahnkreuzen Duisburg und Duisburg-Nord, durch die Autobahnpolizei erfolgt bereits um 20 Uhr.

Feuerwerker Frank Stommel vom Kampfmittelräumdienst wird mit seinem Team die Bombe entschärfen.



Update 17.35 Uhr: 
Die heutige Entschärfung ist für ca. 21 Uhr geplant. Das Bürger- und Ordnungsamt hat bereits mit den Evakuierungsmaßnahmen begonnen. Die Vollsperrung der Autobahn A59, in beiden Fahrtrichtungen zwischen den Autobahnkreuzen Duisburg und Duisburg-Nord, durch die Autobahnpolizei ist für 20.30 Uhr geplant (siehe Update 18.36 Uhr!).

An den Haltestellen “Unter den Ulmen” stehen Shuttlebusse zur Verfügung. Die Busse bringen Personen, die keine Möglichkeit haben, sich bei Verwandten und Freunden aufzuhalten, zum Aufenthaltsraum in der Gesamtschule Meiderich, Westender Straße 30, 47138 Duisburg.


Bei Sondierungsarbeiten wurde heute Mittag an der Steinstraße/Hoher Weg in Duisburg-Meiderich eine englische Zehn-Zentner-Bombe mit einem Aufschlagzünder gefunden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst wird die Bombe im Laufe des Abends unmittelbar nach der vollständigen Evakuierung entschärfen. Ein Aufenthalt in der Evakuierungszone ist ab 17 Uhr nicht mehr gestattet. Die genaue Uhrzeit für die Entschärfung wird noch bekannt gegeben.

Aufgrund der Größe der Bombe ist eine Evakuierungszone von 500 Metern um die Fundstelle erforderlich. Die Sicherheitszone wurde mit 1.000 Metern um die Fundstelle festgelegt. In der Evakuierungszone leben 6.132 Menschen, in der Sicherheitszone sind 10.619 Einwohnerinnen und Einwohner betroffen.

In dem Bereich 500 Metern bis 1.000 Metern um den Fundort ist aus Sicherheitsgründen ein zivilschutzmäßiges Verhalten notwendig. Die Menschen sind aufgefordert, sich in Räumen aufzuhalten, die der Fundstelle abgewandt sind. Die Fenster der Wohnung sollten in jedem Fall geschlossen sein. Ein Aufenthalt im Freien ist nicht gestattet.

Rund um den Fundort und den Sperren wird es zu starken Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Ortskundige Autofahrer werden gebeten, den Bereich großräumig zu umfahren. Die A59 und eine Bahnstrecke muss voll gesperrt werden. Das Bürger- und Ordnungsamt informiert in Kürze die Anwohner in der Evakuierungs- und Sicherheitszone. Ebenfalls werden ansässige Gewerbebetriebe informiert vor Ort.

Die Stadt Duisburg richtete ab ca. 17.30 Uhr in der Gesamtschule Meiderich, Westender Straße 30, 47138 Duisburg einen Aufenthaltsraum für Personen ein, die keine Möglichkeit haben sich bei Verwandten und Freunden aufzuhalten.

Informationen gibt es auch über Call Duisburg unter (0203) 283-2000 und das Gefahrentelefon der Feuerwehr unter (0800) 112 13 13. Auch die Warnapp NINA informiert über Gefahrenlagen. Die städtische Sirene wird zur Entwarnung nicht zu hören sein. Infos zu Beeinträchtigungen beim ÖPNV gibt es unter www.dvg-duisburg.de.

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