Das OGS-Gebäude der Katholischen Grundschule Ohler wird mit einer Zusatzetage in Holzbauweise aufgestockt. Im dunkel verkleideten Bauteil im Vordergrund werden Treppenhaus und Aufzugsschacht Platz finden (© baues architekten)

Mönchengladbach. Stadt will die Schulstandorte Konradstraße und Höhenstraße erweitern

An den Katholischen Grundschulen Ohler (Konradstraße) und Bell (Höhenstraße) sollen die bestehenden Gebäude erweitert werden. Damit will die Stadt Mönchengladbach die baulichen Voraussetzungen schaffen, um die offene Ganztagsschule (OGS) an diesen Standorten auf bis zu 75 Betreuungsplätze auszubauen. Mit einer Beratungsvorlage des städtischen Gebäudemanagements (GMMG) zu den Projekten haben sich bereits die Bezirksvertretungen Süd und Nord sowie die Ausschuss für Betriebe und Vergaben befasst. Die abschließende Zustimmung des Rates wird für Anfang April erwartet. Für beide Projekte zusammen sind gut 3 Millionen Euro veranschlagt, die größtenteils aus Landesmitteln des Förderprogramms „Gute Schule 2020“ finanziert werden. „Mit den Bauprojekten werden wir die ganztägige Bildung von Grundschulkindern weiter verbessern und damit auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in unserer Stadt stärken“, sagt Schuldezernentin Christiane Schüßler.

Am Standort Konradstraße soll das 2007 errichtete OGS-Gebäude aufgestockt und mit dem Schulgebäude verbunden werden. Seinerzeit wurde eine spätere Ausbauoption bereits mitgedacht und eine leichte Dachkonstruktion gewählt, die für die Errichtung des zusätzlichen Stockwerks nun mit vergleichsweise geringem Aufwand demontiert werden kann. Die Grundschule Bell an der Höhenstraße erhält einen zweigeschossigen Anbau an der östlichen Seite, der durch einen überdachten Übergang an den bisherigen OGS-Containerbau aus dem Jahr 2014 angebunden wird.

„Beide Bauprojekten verdeutlichen, wie wir als Stadtverwaltung unsere Leitlinien zum Nachhaltigen Bauen umsetzen und unseren Beitrag zum Klimaschutz leisten“, führt Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin aus. Die Wände und Decken beider Gebäude sind in Holzbauweise geplant. Zusätzlich punkten die Projekte durch eine nachhaltige Bauweise, sowie durch Photovoltaik-Anlagen zur Energieeinsparung. An beiden Schulen wird daneben auch extensive Dachbegrünung zur Verbesserung des Kleinklimas umgesetzt. Mit den Baumaßnahmen wird auch die Barrierefreiheit der Bestandsbauten verbessert.

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