(Foto: Bundespolizei)

Emmerich am Rhein. Am Mittwoch, 23. März 2022 gegen 22:30 Uhr, überprüfte eine Streifenwagenbesatzung der Bundespolizei Kleve auf der Bundesautobahn A 3 an der Anschlussstelle Elten einen 43-jährigen Jordanier in einem in Aachen zugelassenen Personenkraftwagen.

Der Mann wies sich hierbei mit seinem gültigen jordanischen Reisepass aus. In diesen Reisepass befand sich ein Schengenvisum der Kategorie “C”, ausgestellt durch die Niederlande für einen Kurzaufenthalt von 90 Tagen in einem Zeitraum von 180 Tagen. Gemäß Stempellage befand sich der Jordanier bereits 140 Tage im Schengengebiet. Somit hatte er seinen Bezugszeitraum um 50 Tage überschritten.

Weiterhin legte der Reisende den Beamten einen gefälschten jordanischen Führerschein vor. Die Nachfrage zu unerlaubten Gegenständen und Bargeld über 10.000 EUR verneinte der Reisende gegenüber den Beamten. Im Rahmen der anschließenden Fahrzeugkontrolle konnten dann in zwei Plastiktüten insgesamt 100.000 EUR aufgefunden und sichergestellt werden. Weiterhin hatte der Mann noch 2935 Euro Bargeld in der Geldbörse bei sich. Der Jordanier wurde daraufhin vor Ort in Gewahrsam genommen und zur weiteren Sachbearbeitung zur Bundespolizeiinspektion in Kleve gebracht.

Nach Rücksprache mit dem Zoll und Abschluss der polizeilichen Maßnahmen erfolgte am Donnerstagmorgen die Zurückschiebung in die Niederlande. Die Staatsanwaltschaft Kleve ordnete die Erhebung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 1000 EUR an. (ots)

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