Rund 4.500 Portionen Rindfleischsuppe haben die Grevenbroicher Fleischermeister Willi (l.) und Axel Schillings jetzt auf den Weg in die Ukraine gebracht (Foto: Kreishandwerkerschaft)

Grevenbroich. Fleischermeister Schillings brachten 4.500 Portionen auf den Weg

Eine kräftige und kräftigende Rindfleischsuppe – das könnte den vom Krieg betroffenen Menschen in der Ukraine neben vielen anderen benötigten Gütern jetzt helfen, dachten sich die Grevenbroicher Fleischermeister Willi und Axel Schillings. 4.500 selbst gekochte Suppen-Portionen haben sie jetzt auf den Weg gebracht.

„Wir wollten etwas tun, die Menschen in der Ukraine unterstützen und uns mit ihnen solidarisch erklären“, sagt Willi Schillings, der Obermeister der Fleischer-Innung Niederrhein ist und sich im vergangenen Jahr auch für die Opfer der Flutkatastrophe in der Eifel engagiert hat. Mit seiner Frau Gerti und seinem Sohn Axel stellte er sich nun ein Wochenende lang in die Wurstküche und kochte die Rindfleischsuppe.

„Es war viel Handarbeit, denn neben Fleisch sind auch Möhren, Sellerie und Porree in der Suppe drin“, erzählt Schillings. Er dachte bei der Zubereitung auch an die Kinder – und gab kleine Nudeln hinzu. Das Ergebnis beschreibt Willi Schillings als „kräftige, goldgelbe Suppe, die wärmt und guttut“. Sie ist in sogenannte Kunstdärme abgefüllt und eingekocht worden, sodass sie haltbar ist. Ein aufgeklebtes Etikett informiert in ukrainischer, deutscher und englischer Sprache über den Inhalt. Die Fleischer-Ein- und Verkaufsgenossenschaft Neuss unterstützte die Aktion.

Vor einigen Tagen sind die rund 4.500 Suppen-Portionen mit einem Hilfstransport in die Ukraine gegangen. „Wir hoffen, dass wir damit den Menschen in diesem entsetzlichen Krieg helfen und ihr Leid ein wenig lindern können“, sagen Willi und Axel Schillings.

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