Erfolgreich sammelten CONDOR Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Standorten Essen und Dortmund für die hausinterne Sachspendenaktion „Menschen für Menschen“ (Foto: CONDOR Gruppe)

Essen/Dortmund/Bochum. CONDOR Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Essen und Dortmund sammelten Konserven, Hygieneartikel, Power-Banks, Medikamente und Verbandsmaterial für Menschen in der Ukraine. Am Samstag, dem 2. April fand die Übergabe an DB Schenker für den Transport via Schienenbrücke in die Ukraine statt.

Vom 16. März bis zum 2. April sammelten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der CONDOR Gruppe in Essen und Dortmund Konserven, Hygieneartikel, Power-Banks, Medikamente und Verbandsmaterial für Menschen in der Ukraine. Die Fußballer der Sportfreunde Westenfeld 1965 aus Bochum unterstützten die Aktion. Über die Schienenbrücke der DB Cargo und DB Schenker werden die Hilfsgüter in die Ukraine transportiert. „Wir haben Mitarbeitende, die familiär unmittelbar durch den Krieg in der Ukraine betroffen sind. Losgelöst von unserer grundsätzlichen Ablehnung der kriegerischen Handlungen in der Ukraine war für uns als Familienunternehmen klar, dass wir Aktionen unserer Mitarbeiter ideell und materiell unterstützen“, betont der geschäftsführende Gesellschafter Cornelius Toussaint. Bereits Mitte März hatten Mitarbeiter aus Magdeburg und Neumünster eine Sachspendenaktion durchgeführt und die Spenden bis an die polnisch-ukrainische Grenze transportiert.

Emotionaler Auslöser für die Mitarbeiteraktion in Essen und Dortmund war die persönliche Betroffenheit des Mitarbeiters Konstiantyn Koval. Seine familiären Wurzeln und seine Lebensgefährtin stammen aus der Ukraine. Nachvollziehbar daher sein Wunsch, den Menschen in der Ukraine helfen zu wollen. In seinen Kolleginnen Pina Giannona und Jaqueline Trick sowie seinem Kollegen Maksym Kowalczyk fand er tatkräftige Unterstützer. „Es entstand die Aktion ‚Menschen für Menschen‘, die wir aus der Geschäftsführung heraus sofort unterstützt haben“, so die Geschäftsführer Stephan und Cornelius Toussaint unisono. Beide sind stolz auf das Engagement ihrer Mitarbeitenden. Während der Laufzeit der Spendenaktion schaffte es Kovals Lebensgefährtin, unversehrt von Kiew zu ihm nach Deutschland zu kommen. Nun lebt sie mit ihm in Sicherheit. Für Olena Naumkina war es daher selbstverständlich, bei der Abschlussaktion am 2. April am Dortmunder Flughafen dabei zu sein und mit ihrem Lebensgefährten die Sachspenden noch am selben Tag in Köln der Spedition DB Schenker zu übergeben.

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