Die Planungen für einen Neubau der Feuer- und Rettungswache sowie für die beiden Feuerwehrgerätehäuser am Winterberg und in Linderhausen können vorangetrieben werden. Das beschloss jetzt einstimmig der Liegenschaftsausschuss in seiner jüngsten Sitzung – die endgültige Entscheidung trifft der Stadtrat in seiner Sitzung am 19. Mai (Foto: Stadtverwaltung Schwelm / Heike Rudolph)

Schwelm. Die Planungen für einen Neubau der Feuer- und Rettungswache sowie für die beiden Feuerwehrgerätehäuser am Winterberg und in Linderhausen können vorangetrieben werden. Das beschloss jetzt einstimmig der Liegenschaftsausschuss in seiner jüngsten Sitzung – die endgültige Entscheidung trifft der Stadtrat in seiner Sitzung am 19. Mai.

Zugrunde liegt den Planungen die Tatsache, dass die drei Einrichtungen den gestiegenen Anforderungen an moderne Feuerwehrarbeit nicht mehr genügen. So wird unter anderem mehr Raum für Feuerwehrfahrzeuge und Geräte benötigt. Die Gebäude selbst sind in die Jahre gekommen. Auch muss die vorgeschriebene Schwarz-Weiß-Trennung umgesetzt werden, so darf z.B. verschmutzte Einsatzkleidung nicht mit Privatkleidung in Kontakt kommen.

Die Stadt hatte bereits vor einigen Jahren vorsorglich ein Grundstück am Ochsenkamp angekauft, auf das die neue Feuer- und Rettungswache ziehen soll. In Rede steht der mögliche Zukauf von Flächen eines Nachbargrundstückes, da sich der Machbarkeitsstudie zufolge sonst ein Engpass bei den Stellplätzen ergeben könnte. Im nächsten Schritt müsste ein Bebauungsplanverfahren auf den Weg gebracht werden. Die Bauarbeiten könnten im Jahr 2023 beginnen, mit dem Bezug der neuen Wache wird nicht vor 2026 gerechnet.

Das Gerätehaus Linderhausen könnte im Bestand umgebaut werden. Vorbehaltlich eines Baubeginns im Jahr 2023 könnte der Bezug im Jahr 2025 erfolgen.

Das Gerätehaus Winterberg soll von der Beyenburger Straße an die Winterberger Straße ziehen. Wie beim Bau der neuen Hauptwache am Ochsenkamp müsste auch hier erst Planungsrecht geschaffen werden.

Zurzeit stehen für alle drei Vorhaben Kostenplanungen von 30 Millionen Euro im Raum; dabei sind naturgemäß viele Unwägbarkeiten zu berücksichtigen wie die Entwicklung von Zinsen, Materialkosten und Handwerkerrechnungen.

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