Simon Becker (ateneKOM), Frank Thelen (Amt 66), Dr. Hendrik Dönnebrink (medl GmbH), Jörg Hanitz (medl GmbH), Burkhard Malcus (medl GmbH), Elke Oesterwind (Bezirksbürgermeisterin), Oberbürgermeister Marc Buchholz, Oliver Linsel (Aufsichtsratsvorsitzender medl GmbH) (Foto: privat)

Mülheim an der Ruhr. Das Warten auf ein zukunftssicheres, stabiles und schnelles Internet hat in Mülheim an der Ruhr ein Ende. Mit dem ersten Spatenstich am 08. April 2022 in Mintard startet die medl GmbH den Ausbau eines eigenen, leistungsstarken Giga-Glasfasernetzes.

„Unsere Lebens- und Arbeitswelten haben sich in den letzten Jahren rasant verändert. Home Office, E-Learning, Online- sowie Streaming-Dienste und Smart Homes gehören längst zum Alltag. Um diese Möglichkeiten zu nutzen, ist eine stabile und sichere Breitbandversorgung unerlässlich. Als lokaler Energieversorger stellen wir diesen wichtigen Bedarf jetzt für die Menschen in Mülheim an der Ruhr sicher.“, so Dr. Hendrik Dönnebrink, Geschäftsführer der medl GmbH. „Höchste Priorität haben dabei zunächst die sogenannten weißen Flecken, für die bis jetzt eine Datenübertragungsrate von weniger als 30 Mbit/s im Downstream zur Verfügung steht – wie in Mintard. Unser Ziel ist es, den Ausbau dort möglichst bis zum Ende dieses Jahres abzuschließen. Danach bauen wir unser Glasfasernetz bis Juni 2025 in den anderen unterversorgten Gebieten aus. Parallel dazu werden wir den eigenwirtschaftlichen Ausbau vorantreiben, um für Mülheim ein leistungsfähiges kommunales Gigabit-Netz zu realisieren. Ein wesentliches Merkmal unseres Netzes ist dabei der sogenannte FTTH-Ausbau, Glasfaser bis in die Wohnung. Ideal für Streaming, mobiles Arbeiten, digitale Bildung, Online-Einkäufe und Videotelefonie.“

Für Mülheim an der Ruhr bedeutet der Ausbau des kommunalen Gigabit-Netzes einen großen Schritt in Richtung Smart City und somit digitale Zukunftssicherheit. Das neue Netz ermöglicht stabile Bandbreiten von zunächst bis zu 1.000 Mbit/s symmetrisch – auch über große Entfernung hinweg. Selbst Bandbreiten von bspw. 10 Gbit/s symmetrisch sind heute bereits technisch möglich. Ein weiterer Vorteil des Netzes ist die hohe Verfügbarkeit aufgrund einer geringen Störanfälligkeit.

„Schnelles Internet ist heute genauso wichtig wie eine zuverlässige Energieversorgung. Unsere Stadt erfährt mit dem Glasfasernetzausbau durch die medl GmbH einen kräftigen digitalen Schub, von dem viele Menschen profitieren werden“, führt Dr. Dönnebrink weiter aus.

Mit dem Spatenstich in Mintard beginnt nach umfangreichen Planungen und Vorbereitungen nun der Ausbau des Glasfasernetzes. Der Bau in Mintard erfolgt in zwei Schritten: dem Verteilnetzbau und dem Bau der Glasfaserhausanschlüsse. Der Verteilnetzausbau erfolgt auf öffentlichem Grund. Durch Tiefbauarbeiten wird die notwendige unterirdische Infrastruktur und damit die Vorbereitung für den Hausanschluss geschaffen – vor jedes geförderte Grundstück wird eine eigene Glasfaserleitung gelegt.

Wie die Mintarder Bürgerinnen und Bürger ihre Immobilie an das Giga-Glasfasernetz anschließen lassen können und wie einfach das für sie funktioniert, darüber informiert die medl GmbH bei einer eigenen Infoveranstaltung. Diese findet ebenfalls am 08. April 2022 im Restaurant „Franky’s“ im Mintarder Wasserbahnhof statt. Beide Veranstaltungszeiträume am Nachmittag sind bereits komplett ausgebucht. Jörg Hanitz, Projektleiter Glasfaserausbau der medl GmbH: „Wir freuen uns sehr über das große Interesse! Mittlerweile planen wir eine zusätzliche Informationsveranstaltung für die Mintarder Bürgerinnen und Bürger, da die vorhandenen Raumkapazitäten aufgrund der Vielzahl der Anmeldungen nicht ausreichen. Wir möchten die Veranstaltung nutzen, um die Bürgerinnen und Bürger umfassend über die weitere Vorgehensweise zu informieren und um ihre Fragen zu beantworten. Entscheidend für eine zügigen Ausbau ist bespielweise, dass die Eigentümer uns zeitnah ihr schriftliches Einverständnis für den Bau des Glasfaser-Hausanschlusse erklären. Erst auf Basis dieser Grundstückseigentümererklärung können wir einen Hausanschluss planen und umsetzen.“

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