Stellten die Inhalte der 2. Ausbildungs- und Jobbörse vor: Georg Joosten (Abteilungsleiter Arbeitsvermittlulng/Fallmanagement im Jobcenter der Wallfahrtsstadt Kevelaer, Christoph Feldmann (Gesamtschuldirektor Kevelaer), Kathrin Jansen und Johannes Terhorst (Koordinatoren Studien- und Berufsorientierung Gesamtschule). Von links (Foto: Wallfahrtsstadt Kevelaer)

Kevelaer. Informationen aus erster Hand

„Die Ausbildungs- und Jobbörse bietet den persönlichen Kontakt und Informationen aus erster Hand. Dies ist gerade nach zwei Jahren Corona Einschränkungen wichtiger denn je, um den passenden Beruf oder die richtige Stelle zu finden“, so Georg Joosten, Abteilungsleiter Arbeitsvermittlung/Fallmanagement im Jobcenter der Wallfahrtsstadt Kevelaer. Gemeinsam mit Vertretern der Gesamtschule warb er für die Wiederauflage der 2019 vom Jobcenter erstmalig organisierten Börse.

Nach Absagen in 2020 und 2021 freuen sich alle Beteiligten nun auf die Veranstaltung am Freitag, dem 29. April in der Zweifachturnhalle im Schulzentrum Hüls in Kevelaer. In der Zeit von 08.30 – 14.00 Uhr bieten bei freiem Eintritt über 50 Aussteller Informationen rund um das Thema Ausbildung, Stellenvermittlung, Qualifizierung, Fortbildung und Umschulung. Daneben wird ein kostenloses Bewerbungscoaching ab 08.30 Uhr stündlich als Gruppeninformation im oberen Foyer der Zweifachturnhalle angeboten. Daher richtet sich die Ausbildungs- und Jobbörse an alle Stellensuchenden und Schüler aller Schulformen in der Region, die auf der Suche nach einer beruflichen Veränderung oder einem beruflichen Ersteinstieg sind.

Berufe von A bis Z

Mit den teilnehmenden Ausstellern wird fast das gesamte berufliche Spektrum abgedeckt. Von A wie Außenhandelskaufmann bis Z wie Zerspannungstechniker, vom Handwerk bis zu Verwaltungsberufen, von Personaldienstleistern sowie von Berufen in Uniform bis zur Gesundheitssparte ist für jeden etwas dabei. „Die Auswahl des richtigen Ausbildungsberufes und die Prüfung, ob Betrieb und Auszubildender zueinander passen, ist gerade vor dem Hintergrund der Auflösung von über einem Viertel der Ausbildungsverträge wichtig. Die Auswahl wird zwar nach objektiven Kriterien getroffen, aber auch das Bauchgefühl muss stimmen“, so Joosten weiter. Hier biete die Börse im persönlichen Kontakt ideale Voraussetzungen dieses zu klären.

Interessensabgleich mit der Realität

Dies sehen auch Kathrin Jansen und Johannes Terhorst als Koordinatoren für Studien- und Berufsorientierung (StuBo) an der Gesamtschule so. „Die Schüler können die eigenen Interessen mit der Realität abgleichen“, so Jansen. „Außerdem können die Schüler erste Kontakte zu Praktikumsbetrieben aufbauen“, erläutert Terhorst weiter. Dabei beginnt die berufliche Orientierung an den weiterführenden Schulen bereits ab der 8. Klasse im Rahmen des Landesprogramms „Kein Abschluss ohne Anschluss – KAOA“. Alle Schüler bis zum aktuellen 12. Jahrgang können an der Veranstaltung teilnehmen. Auch dem Direktor der Gesamtschule, Christoph Feldmann, ist die Verbindung von Schule und Beruf sehr wichtig. „Den Schülern kann man im Rahmen der beruflichen Orientierung und mit der Ausbildungs- und Jobbörse zeigen, dass Bildung einen realen Effekt auf das Leben hat“, so Feldmann. Daher freuen sich alle Beteiligten auf die Börse, die auch in den nächsten Jahren ein fester Bestandteil der beruflichen Orientierung in Kevelaer sein soll.

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