Constantin Borges (Foto: privat)
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Moers. Freibetrag bei der Grunderwerbsteuer

Landtagskandidat Constantin Borges (FDP) möchte sich dafür einsetzen, „dass der Traum vom Eigenheim für viele Wirklichkeit wird“, sagt der 27-Jährige. Dabei seien nicht nur gestiegene Baupreise ein Problem, sondern vor allem die Grunderwerbsteuer, dessen Abschaffung bei der ersten selbstgenutzten Immobilie er fordert.

„Viele junge Familien erhalten gerade so einen Kredit für ihre erste Eigentumswohnung und dann wird direkt die Grunderwerbsteuer fällig. Oft brauchen diese Familien alleine 2 Jahre, um nur den Betrag der Steuer abzustottern“, weiß der gelernte Bankkaufmann. Mit einem Grundfreibetrag bis – je nach Baupreisen – 500 000 Euro würde man Familien auch in städtischen Ballungszentren entlasten. Gleichzeitig erzeuge man einen Anreiz fürs Wohnen in ländlicheren Gebieten wie dem Kreis Wesel: „Die Menschen könnten dann wählen. Will ich eine kleinere Wohnung in der Metropole oder möchte ich ein Reihenhaus im ländlicheren Raum“, der, geht es nach Borges, deutlich besser an die großen Städten mit dem ÖPNV angebunden ist. Das könne der Vergreisung des Kreises Wesel entgegenwirken.

Neben der Tatsache, dass Familien von einem eigenen Heim träumen, betont Borges insbesondere die positiven gesamtgesellschaftlichen Auswirkungen: So seien Eigenheime eine hervorragende Alterssicherung und eine hohe Eigentümerquote entspanne die Mietpreise sowie den Wohnungsmarkt. „Wer im Alter mietfrei wohnen kann, ist deutlich seltener von einer Minderung seines Lebensstandards und kaum von Alters-Armut bedroht“, argumentiert Borges.

Die schwarz-gelbe Landesregierung habe zwar ein großes Förderprogramm für die Grunderwerbsteuer aufgelegt, der vorgeschlagene Freibetrag sei aber deutlich effektiver und unbürokratischer. „Da hat uns die CDU ausgebremst. Das ist kein Geheimnis“, spricht Borges Klartext.

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