Der Gänselieselmarkt soll mit einem entsprechenden Hygienekonzept stattfinden. Die freie Platzvergabe hat bereits begonnen (Foto: Michael Hotopp)

Monheim am Rhein. Von 9 bis 18 Uhr können private Trödlerinnen und Trödler ihre Schätze anbieten

Als einer der Höhepunkte des Stadtfestes unter dem Motto „Veni, vide, gaude!“ soll auch der Gänselieselmarkt in diesem Jahr wieder stattfinden. Am Samstag, 11. Juni, können Privatpersonen auf den Straßen der Altstadt von 9 bis 18 Uhr ihre alten Schätze anbieten. Für interessierte Trödlerinnen und Trödler gibt es noch freie Plätze. Die Platzvergabe erfolgt über die Internetseite www.melan.de/gaenselieselmarkt. Anmeldeformulare gibt es auch unter www.monheim.de/gaenselieselmarkt und im Bürgerbüro.

Mit der Organisation wurde die Firma Höfges Veranstaltungspool GmbH beauftragt, die nun Melan Niederrhein GmbH heißt. Trödlerinnen und Trödler können schon bei der Anmeldung einen groben Straßenbereich aussuchen, in dem sie ihren Stand am 11. Juni aufbauen wollen. Die Bezahlung erfolgt per Vorkasse. Das Gesamtareal und der Standmeterpreis von nur 6 Euro pro Euro laufendem Meter bleiben bestehen. Die Reinigungskaution in Höhe von 10 Euro muss ebenfalls bereits bezahlt werden, wird bei sauberer Rückgabe des Standplatzes am Ende des Marktes aber in bar erstattet. Ebenso darf beim Gänselieselmarkt weiterhin keine Neuware verkauft werden.

Und: Kinder bis zum 14. Lebensjahr dürfen ihre kindgerechten Waren auf Decken auch am 11. Juni wieder frei von jeden Standkosten anbieten. Sie können sich allerdings ausschließlich über das Anmeldeformular, das es unter www.monheim.de/gaenselieselmarkt und im Bürgerbüro gibt, anmelden.

Das Stadtfest und der Gänselieselmarkt werden unter Berücksichtigung aller geltenden Hygieneschutz-Vorschriften geplant. Wenn die Veranstaltung abgesagt werden muss, wird das Standgeld wie im vergangenen Jahr in voller Höhe erstattet.

Vom 10. bis 12. Juni wird unter dem Motto „Veni, vide, gaude!“ eine dreitägige Römersause im Stadtzentrum gefeiert. Frei ins Germanische übersetzt lautet die Einladung so viel wie: „Komm, sieh und feiere!“ Das Motto ist nicht ohne Grund gewählt: 2021 wurde der Niedergermanische Limes, zu dem auch das auf Monheimer Boden gemauerte Römerkastell Haus Bürgel gehört, zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

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