(Foto: Feuerwehr Dortmund)

Dortmund. Gegen 19:45 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes in die Gildenstraße im Stadtteil Hörde alarmiert.

Im dritten Obergeschoss eines fünfgeschossigen Mehrfamilienhauses war ein Feuer im Küchenbereich ausgebrochen. Die 21-jährige Mieterin hatte zuvor den Backofen vorgeheizt. Als sie zum späteren Zeitpunkt ihr Essen zubereiten wollte, bemerkt sie, dass die komplette Küchenzeile schon im Vollbrand stand. Mit Eintreffen der Feuerwache 4 (Hörde) wurde sofort ein Löschangriff im Innenbereich aufgebaut.

Während ein Trupp unter Atemschutz durch das Treppenhaus zur Brandbekämpfung vorging, führte ein weiterer Trupp von außen eine Vorab-Brandbekämpfung durch einen gezielten Wasserstoß gegen die Decke der Küche aus. Somit konnten die aus dem Fenster herausschlagende Flammen schon, bevor der Angriffstrupp in den Innenbereich gelangte, weitestgehend niedergeschlagen und eine Brandausbreitung auf das Dachgeschoss verhindert werden. Im Anschluss daran hatten die Trupps im Innenangriff keine besondere Schwierigkeit das Feuer schnell unter Kontrolle zu bringen.

Die bei Eintreffen der Feuerwehr bereits aus dem Haus geflüchtete 21-jährige Mieterin musste mit leichten Rauchgasverletzungen in ein nahe gelegenes Dortmunder Krankenhaus transportiert werden. Durch die enorme Hitzeentwicklung im Küchenbereich kam es zu einer Zerstörung der Wasserleitung in der Brandwohnung. Hierdurch entstand ein erhöhter Wasserschaden im gesamten Gebäude.

Am Einsatz beteiligt waren Brandschutzkräfte der Feuerwache 4 (Hörde), Wache 1 (Stadt Mitte), und des freiwilligen Löschzuges 13 (Berghofen). (ots)

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