Der Bauhofbetrieb der Stadt Rees führt Schutzmaßnahmen vor dem Eichenprozessionsspinner durch (Foto: Stadt Rees)

Rees. Bauhof bereitet städtische Bäume vor; Privatleute werden auf Fachfirmen verwiesen

Die Kreis Klever Bauverwaltungs GmbH (KKB) und der Bauhofbetrieb der Stadt Rees haben damit begonnen, Schutzmaßnahmen vor dem Eichenprozessionsspinner durchzuführen. So werden im Stadtgebiet Rees derzeit 518 Eichen an Schulen, Kinderspielplätzen, Friedhöfen und Fußwegen mit einem biologischen Produkt besprüht. Dabei wird mittels Winddruck ein Bacillus (Bakterium) bis zu 15 Meter in die jeweiligen Baumkronen gesprüht. Das Bakterium ist für den Menschen ungefährlich und wirkt gegen die Larven des Eichenprozessionsspinners. Bauhof und KKB konzentrieren sich bei ihrer Aktion auf stark frequentierte Bereiche. An weniger stark genutzten Straßen, Wegen und Plätzen werden darüber hinaus Schilder mit entsprechenden Warnhinweisen und Verhaltensregeln aufgestellt.

Der Eichenprozessionsspinner wird bekämpft, weil die kaum sichtbaren Härchen der Raupen ein Eiweißgift enthalten, was unter anderem das menschliche Immunsystem angreifen kann. Eine Gefahr besteht auch für die Bäume. Vor allem bei einem Befall über mehrere Jahre hinweg können die Bäume durch die Larven geschwächt und nachhaltig beschädigt werden.

Bürgerinnen und Bürger sollten sich daher über einen Schutz an privaten Eichenbäumen Gedanken machen. Bauhofleiter Andreas Böing empfiehlt, Kontakt zu den entsprechenden Fachfirmen aufzunehmen. Bei Fragen zum Thema Eichenprozessionsspinner und Bekämpfungsaktion steht Andreas Böing unter Tel.: 02851 / 51451 als städtischer Ansprechpartner zur Verfügung.

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