OB Dr. Stephan Keller im Gespräch mit Harry, Duke of Sussex, dem Initiator der Invictus Games (Foto: © Paul C. Strobel)

Düsseldorf. Die Bundesministerin der Verteidigung, Christine Lambrecht, und Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller haben gemeinsam die Invictus Games im niederländischen Den Haag besucht. Schwerpunkt des Besuches waren vor allem Treffen und Gespräche mit den Wettkämpferinnen und Wettkämpfern aus Deutschland und den anderen Teilnehmernationen.

Bei einem abschließenden gemeinsamen Pressestatement zeigten sich Lambrecht und Keller beeindruckt von der Atmosphäre und der Stimmung im Den Haager Zuiderpark.

“Es war für mich sehr bewegend, zu sehen, mit welchem Sportsgeist, welcher Kameradschaft und positiver Energie die Teilnehmenden, aber auch deren Familien und Freunde sowie die mitgereisten Betreuerinnen und Betreuer hier auftreten. Diese enge Verbundenheit untereinander ist beispielgebend. Alle Menschen, die ich hier getroffen habe, haben mir eines gezeigt: Eine Beeinträchtigung besteht nicht aus einer Diagnose, sondern aus sichtbaren und unsichtbaren Barrieren, die wir alle nur im Miteinander überwinden können. Und die Invictus Games eignen sich hervorragend dafür, diese Barrieren abzubauen”, so Christine Lambrecht über ihre gewonnenen Eindrücke.

Für die im kommenden Jahr in Düsseldorf erstmals in Deutschland stattfindenden Invictus Games wünscht sich Lambrecht vor allem, dass ein wahrnehmbarer Impuls mit nachhaltiger Wirkung durch die Gesellschaft geht: “Aus diesem Grund haben wir unsere INVICTUS GAMES DÜSSELDORF 2023 unter das Motto ‚A HOME FOR RESPECT.‘ gesetzt. Gemeinsam mit unserer Partnerstadt Düsseldorf wollen wir ein internationales Fest des Sports, der Inspiration und der Verständigung feiern.”

Düsseldorfs Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller ergänzt: “Für mich war es sehr beeindruckend, bei den Invictus Games in Den Haag dabei zu sein. Die ganz besondere Atmosphäre bei den Wettkämpfen, das Gemeinschaftsgefühl von Athletinnen und Athleten und ihren Familien und Freunden und der sportliche Geist machen diese Spiele zu etwas ganz Besonderem. Wir sind sehr stolz, dass wir als Düsseldorfer Projektteam, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Bundeswehr und von D.LIVE und D.SPORTS, an diesen Spielen teilhaben können und die gewonnenen Eindrücke mit in die Landeshauptstadt nehmen. Wir blicken mit großer Spannung auf den September 2023, wenn Düsseldorf die Invictus Games-Familie begrüßen darf.”

Hintergrund:
Die in 2014 durch Harry, Duke of Sussex, initiierten INVICTUS GAMES fanden vom 16. bis zum 22. April 2022 im niederländischen Den Haag statt. Die nächsten INVICTUS GAMES werden vom 9. bis 16. September 2023 erstmals in Deutschland veranstaltet. Das von BMVg und Bundeswehr zusammen mit der Stadt Düsseldorf getragene Projekt soll ein einzigartiges Fest des Optimismus sowie der Inspiration werden. Eines der wesentlichen Ziele dieses internationalen Sportwettkampfs ist es, den an Seele und Körper verwundeten, verletzten und erkrankten Soldatinnen und Soldaten (Aktive wie Ehemalige) eine größere Wahrnehmung und Anerkennung in der Gesellschaft zu verschaffen und deren Weg in der Rehabilitation zu unterstützen. Deutschland erwartet rund 500 Wettkämpferinnen und Wettkämpfer aus über 20 Ländern. In insgesamt 10 Sportarten, darunter erstmals auch Tischtennis, gilt es sich zu messen. Es steht dabei nicht der Gewinn der Siegermedaille im Mittelpunkt, sondern es gilt, durch die Kraft des Sports, neue Lebensperspektiven zu entwickeln und zu festigen. Begleitet werden die Wettkämpfer von etwa 1.000 “Family & Friends”, das Projektteam rechnet mit 100.000 Zuschauerinnen und Zuschauern während des einwöchigen Sportgroßereignisses.

Die Veranstaltung findet unter dem Motto “A HOME FOR RESPECT” in Düsseldorf statt.
Austragungsort ist die MERKUR SPIEL-ARENA mir ihren angrenzenden Sportstätten.

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