Das Plakatmotiv der Reihe „Stadtvisionen“ (Gestaltung: Kirchenkreis Essen/Beate Ruppel)

Essen. Mit dem Vortrag „Wie werden Gemeinschaftsgärten zum Treffpunkt?“ von Frank Münter startet die Evangelische Kirche in Essen am Dienstag, 26. April, um 19 Uhr in der Marktkirche, Markt 2/Porschekanzel, ihre neue Reihe „Stadtvisionen“. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich; der Eintritt ist frei.

„Stadtvisionen geben Raum für soziale und ökologische Innovationen“, erklären Marktkirchen-Pfarrer Jan Vicari und Michael Druen, Leiter des Projekts Ehrenamtsmanagement des Kirchenkreises Essen. „Wir wollen Menschen, die auf der Suche nach guten Ideen für unser Zusammenleben sind, ein Forum für den Austausch, Rückfragen und Kritik bieten.“ Eine dieser guten Ideen sind Gemeinschaftsgärten – grüne Begegnungsorte, die die Menschen zusammenführen, sie zu „Kooperationsgärtnern“ machen und zum Selberproduzieren inspirieren.

Frank Münter, der selbst ein leidenschaftlicher Gemeinschaftsgärtner ist, erzählt davon, wie diese Idee im Jahr 2017 – als Essen „Grüne Kulturhauptstadt Europas“ war – einen entscheidenden Schub erhielt. Außerdem gibt er Interessierten, die vielleicht selbst gerne einen solchen Gemeinschaftsgarten als sozialen Treffpunkt im Stadtteil anlegen würden, Tipps und berichtet von seinen wertvollen Erfahrungen. Außerdem gehören ein musikalischer Rahmen und ein gemütliches Kaffeetrinken zum Programm. Infos zum Thema des Vortrags gibt’s im Internet unter gemeinschaftsgartenessen.wordpress.com; Rückfragen zur Veranstaltung beantwortet Michael Druen unter Telefon 0201 2205-244, Mail michael.druen(at)evkirche-essen.de. – Die „Stadtvisionen“ sind Teil einer Veranstaltungsreihe, die den Jahresthemen „Schöpfung bewahren“, „Nachhaltigkeit“ und „Klimaschutz“ der Evangelischen in Essen gewidmet ist und am 11./12. August 2022 in die 1. Klima-Synode des Kirchenkreises mündet.

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