Ehrenamtliche Helfer beim Bettenaufbau in der Willy-Jürissen-Halle (Foto: privat)

Oberhausen. Das DRK Oberhausen bedankt sich für die ehrenamtliche Unterstützung beim Aufbau von 65 Etagenbetten in der Notunterkunft Willy-Jürissen-Halle.

Zur Erweiterung der Aufnahmekapazität der Notunterkünfte für ukrainische Kriegsflüchtlinge hat die Stadt Oberhausen in Absprache mit den im Krisenstab vertretenen Organisationen und dem DRK Etagenbetten beschafft, die einen Teil der bisherigen Betten ersetzen sollen.

In der Notunterkunft Willy-Jürissen-Halle mussten im Rahmen dieser Aktion 80 Etagenbetten aufgebaut werden. Da der Aufbau eines Bettes durch zwei bis drei Personen eine Stunde  Zeit in Anspruch nimmt, war ein entsprechendes Hilfeersuchen an verschiedene ehrenamtliche Netzwerke gerichtet worden.

Am Samstag, 09.04.2022 fanden sich dann 20 Ehrenamtliche – die meisten mit eigenem Werkzeug und Akkuschraubern – morgens in der Willy-Jürissen-Halle ein und bauten bis zum Nachmittag 65 Etagenbetten auf.

„Wir hätten nicht gedacht, dass so viele Menschen den Aufbau unterstützen würden“, freut sich Jörg Fischer, Leiter der Abteilung Wohlfahrts- und Sozialarbeit beim Oberhausener Roten Kreuz. „Das war wirklich beeindruckend.“

Das Netzwerk Bürgerschaftliches Engagement in Oberhausen hatte das Hilfeersuchen an Menschen, die dort ihre Unterstützung angeboten hatten, weitergeleitet und auch Mitarbeiter der Tischlerei Böhl aus Oberhausen halfen unentgeltlich beim Aufbau der Betten mit. Ähnliche Aufbauaktionen in kleinerem Umfang fanden und finden mit Unterstützung ehrenamtlicher Helfer und Schulhausmeister der SBO auch in den Notunterkünften Louise-Schröder-Heim und Marienhospital statt.

„Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die mitgeholfen und Hand angelegt haben“, ergänzt Andrea Farnschläder, geschäftsführender Vorstand des DRK Oberhausen. „Die Hilfsbereitschaft der Menschen und die kooperative Führung seitens der Stadtverwaltung in dieser Situation tragen maßgeblich dazu bei, dass wir als Stadtgesellschaft, auch diese Herausforderungen meistern werden. Als Rotes Kreuz tragen wir unseren Teil sowohl als Hilfsorganisation, als auch als Wohlfahrtsverband weiterhin gerne bei.“

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