Anita Mandt (Mitte), Netzwerk-Koordinatorin "Frühe Hilfen", Iris Raue (links) und Jügen Willems vom Fachbereich Sport (Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, Strücken)

Krefeld. Förderprogramm unterstützt Krefelder Familien nach Corona

Die erfolgreiche Bewerbung im Förderprogramm „Aufholen nach Corona” macht es der Stadt Krefeld nun möglich, Krefelder Familien mit Kindern bis zu drei Jahren die kostenfreie Teilnahme an einem Kursangebot „Baby- und Kleinkindschwimmen” oder „Wassergewöhnung” anzubieten. Mit dem speziellen Bundesförderprogramm werden deutschlandweit Möglichkeiten der Begegnung in besonderen Angeboten für Kinder, Jugendliche und ihre Familien geschaffen. Dafür hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend eine Vielzahl unterschiedlicher Kooperationspartner zusammengebracht. Auch die Bundesstiftung Frühe Hilfen ist Teil des Aufholpakets und erhält weitere 50 Millionen Euro, um junge Familien in belastenden Lebenslagen durch zusätzliche Angebote, Beratung und Begleitung zu unterstützen.

Krefeld bekommt einen Zuschuss von 109.919 Euro

Die Stadt Krefeld hatte aus diesem Förderprogramm bereits im Jahr 2021 insgesamt 45.199 Euro erhalten. Diese Gelder wurden für eine personelle Aufstockung im Bereich der Familienhebammen, musikalische Früherziehung in der Tagespflege, Eltern-Kind-Gruppen in Familienzentren sowie frühkindliche Wassergewöhnungskurse eingesetzt. In diesem Jahr läuft das Förderprogramm weiter: Ein Zuschuss in Höhe von 109.919 Euro ist Krefeld gewährt worden. In Zusammenarbeit zwischen dem Fachbereich Jugendhilfe und Beschäftigungsförderung und dem Fachbereich Sport und Sportförderung der Stadt Krefeld wurde nun das Angebot der frühkindlichen Förderung ausgeweitet. Die Kursangebote finden auch 2022 wöchentlich in je 45-minütigen Unterrichtseinheiten im Lehrschwimmbad Stettiner Straße unter qualifizierter Anleitung einer speziell ausgebildeten Kursleitung statt.

2021 war die Nachfrage groß

Ziel ist die spielerische Gewöhnung der Kinder an den Bewegungsraum Wasser in kleinen homogen Gruppen. Neben dem positiven Effekt der motorischen Frühförderung findet ein reger Austausch der Familien untereinander statt. Soziale Kompetenzen können gestärkt und somit die pandemiebedingte Belastung einzelner Familien kompensiert werden. Die Nachfrage in 2021 war groß, das Programm war ausgebucht. Teilgenommen haben insgesamt 126 Personen (jeweils ein Kind mit einem Elternteil). Auch die bald startende Kursstaffel ab Mai 2022 ist bereits nahezu ausgebucht. Die Kurskoordinatorin, Diplom- Sportwissenschaftlerin Iris Raue, berät Krefelder Familien sowie potenzielle Kursleitende gerne und informiert über Angebote. Sie ist per E-Mail erreichbar unter der Adresse iris.raue@krefeld.de und telefonisch unter 0 21 51 / 86 34 18.

Kinder sollen einen guten Start ins Leben erhalten

Mit der Einführung des Bundeskinderschutzgesetztes (BKiSchG) im Dezember 2011 hatte die Bundesregierung Rahmenbedingungen für Netzwerkstrukturen zum Schutz der Kinder vorgegeben. „Vorrangiges Ziel des Netzwerks Frühe Hilfen in Krefeld ist es, allen Kindern in Krefeld einen guten Start ins Leben zu ermöglichen und Schwangere sowie Mütter und Väter von Kindern in den ersten drei Lebensjahren bei Fragen zur Entwicklung ihres Kindes zu begleiten und zu unterstützen”, erklärt Anita Mandt, Koordinatorin des Krefelder Netzwerks Frühe Hilfen. Die Angebote der Frühen Hilfen sind für alle Krefelder Familien mit Kindern von 0 bis 3 Jahren geeignet und überwiegend kostenfrei. Informationen sind aufrufbar unter der Internetadresse https://www.krefeld.de/de/jugendhilfe/fruehe-hilfen-netzwerk/ oder per Email an fruehe.hilfen@krefeld.de anzufragen. Weitere Informationen zu dem Aufholpaket findet man im Internet unter ww.bmfsfj.de/aufholpaket

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