Mirsad Delic + || Wohnhaus von Mirsad Delic (Fotos: Polizei)

Duisburg. Am Dienstag nach Ostern (19. April) wurde der 53-jährige Duisburger Mirsad Delic schwer verletzt in seiner Wohnung auf der Ottostraße/Ecke Mathildenstraße in Marxloh aufgefunden. Zuvor hatten ihn seine Arbeitskollegen vermisst und die Polizei alarmiert. Die Beamten fanden den allein lebenden, aus Bosnien stammenden Mann nicht ansprechbar und mit schweren Kopfverletzungen in seiner Wohnung vor. Er wurde umgehend notärztlich versorgt und stationär in einem Krankenhaus behandelt.

Zwei Tage später (21. April) erlag er seinen Verletzungen, ohne noch einmal das Bewusstsein erlangt zu haben. Bei der anschließenden gerichtsmedizinischen Untersuchung stellte sich heraus, dass mehrere Schläge auf den Kopf des Mannes todesursächlich gewesen sein müssen. Seitdem ermittelt die Duisburger Mordkommission und klärt die Lebensumstände des Tatopfers auf. Das gestaltet sich schwierig, da der Verstorbene – dessen Frau und Sohn sich in Bosnien aufhalten – sehr zurückgezogen lebte. Die Ermittler gehen davon aus, dass der 53-Jährige in der Nacht von Ostermontag (18. April, 23 Uhr) auf den darauffolgenden Dienstag (19. April, 7 Uhr) schwer verletzt wurde.

Die Polizei sucht Zeugen, die möglicherweise verdächtige Personen oder Fahrzeuge zur Tatzeit an der Wohnanschrift von Mirsad Delic gesehen haben. Wer kann etwas zu seinen Lebensgewohnheiten oder Bekannten sagen? Hinweise nimmt die Mordkommission unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen. Auf der Suche nach Zeugen werden die Ermittler in den kommenden Tagen Fahndungsplakate in Marxloh und Hamborn verteilen.

Die Staatsanwaltschaft Duisburg hat für Hinweise, die zur Ergreifung von Tatverdächtigen führen, eine Belohnung von 4.000 Euro ausgelobt. (ots)

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