Westnetz-Mitarbeiter Lars Göbels bei der Feuerlöschübung (Foto: Westnetz)

Mülheim an der Ruhr. Der 28. April ist „Tag der Arbeitssicherheit“. Dieser Tag ist für den Verteilnetzbetreiber Westnetz ein besonders wichtiger. Wer mit Strom arbeitet, muss immer mit äußerster Vorsicht und Achtsamkeit beim Job sein. In diesem Jahr nutzten die Mitarbeitenden des Regionalzentrums Ruhr den Tag, um sich bei der Feuerwehr Mülheim umzusehen und Neues zu lernen.

Im Rahmen einer Brandschutz- und Erste-Hilfe-Schulung sind die Mitarbeitenden der Westnetz zur Alten Dreherei nach Mülheim an der Ruhr gefahren. Dort lernten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Verteilnetzbetreibers mehr über die Aufgaben der Berufsfeuerwehr und konnten an verschiedenen Stationen praktisch Üben. Bei der Feuerlöschprobe ging es direkt heiß her: Wie ist ein Feuerlöscher aufgebaut? Was muss bei einem Fettbrand beachtet werden? Mit einem Brandsimulator konnte die Belegschaft der Westnetz Feuerlöscher direkt ausprobieren.

Zu den erweiterten Grundlagen der Ersten-Hilfe zählt auch die Erstmaßnahme bei Kindern in Gefahrensituationen. Hier zeigte die Feuerwehr, wie man Fremdkörper aus Atemwegen entfernt und bei zu erstickenden Kindern und Erwachsenen reagieren muss. „Alle Kolleginnen und Kollegen machen jedes Jahr einen Erste-Hilfe-Kurs, das ist bei uns Standard. Hier jedoch, mit dem speziellen Fokus auf Kinder, konnten wir unser Wissen deutlich vertiefen und nehmen ganz viel mit“, sagte Christoph Rogmann von Westnetz.

„Sicherheit geht uns alle an, daher lautet das Ziel der Westenergie-Gruppe die Zahl der Arbeitsunfälle auf null zu reduzieren. Ich bin sicher, dass dieser Tag gut investierte Zeit war. Mein Dank geht an das komplette Team der Feuerwehr Mülheim an der Ruhr, für die Vorbereitung und die wertvollen Stunden“, betonte Thomas Walkiewicz, Leiter des Regionalzentrums Ruhr. Sicherheit am Arbeitsplatz zählt neben Nachhaltigkeit und Integrität zu den Grundprinzipien des Unternehmens.

In Summe verantworten 95 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 24 Stunden/365 Tage im Jahr den sicheren Betrieb von ca. 2.100 km Stromnetz in Mülheim an der Ruhr. Zehn Umspannanlagen und ca. 1.050 Trafostationen verteilen in Mülheim den Strom. Insgesamt lassen mehr als 1.500 Kabelverteilerkästen Strom bei den Mülheimerinnen und Mülheimern ankommen.

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