Bekämpfung Eichenprozessionsspinner (Foto: Kreis Viersen)

Kreis Viersen. Arbeiten finden in Kooperation mit den Gemeinden Brüggen und Schwalmtal statt

Wie in den vergangenen Jahren rechnet der Kreis Viersen damit, dass Eichen von den Raupen des Eichenprozessionsspinners (EPS) befallen sind. Der Forstschädling befällt bevorzugt Eichen, frisst als Raupe die jungen Blätter und durchlebt auf den Bäumen mehrere Larvenstadien. Während dieser Zeit bilden die Raupen Nesselgift enthaltene Haare, die später in den Nestern zurückbleiben und bei Berührung allergische Reaktionen auslösen können.

Um die Verbreitung der Raupe deutlich zu vermindern, wird der Kreis vorbeugend Bäume an Kreisstraßen mit einem biologisch wirkenden Präparat spritzen. Dadurch kann die weitere Häutung der Raupen und die Bildung der gefährlichen Haare verhindert werden. Für die Ausbringung des Spritzmittels steht nur ein kurzes Zeitfenster zur Verfügung. Zur Vorbereitung wurden daher bereits die Fahrzeuge und Maschinen am Baubetriebshof entsprechend ausgerüstet. Gespritzt wird bei passender Witterung – ohne Wind und Niederschlag – voraussichtlich ab Montag, 9. Mai. Neben einer Hubarbeitsbühne wird zur effektiven und wirtschaftlichen Ausbringung des Biozides wieder eine spezielle Anbau-Gebläsespritze eingesetzt. Wie im vergangenen Jahr kooperiert der Kreis bei der EPS-Bekämpfung im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit mit den Gemeinden Brüggen und Schwalmtal.

Durch die Arbeiten kann es kurzfristig zu unvermeidbaren Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmenden kommen. Der Kreis Viersen bedankt sich schon jetzt bei den Bürgerinnen und Bürgern für das entgegen gebrachte Verständnis.

InfoKlick: www.kreis-viersen.de

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