Referent Robert Karadjian, Chefarzt des Zentrums für Schulter- und Ellenbogenchirurgie (ZSE) (Foto: privat)

Nettetal. 11.05.2022, 15 Uhr im Seminarraum im Untergeschoss des Krankenhauses

Die Schulter ist das Gelenk mit dem größten Bewegungsfreiheitsgrad. Die Führung und Stabilisierung beruht im Wesentlichen auf dem Zusammenspiel von Muskeln, unterstützt von Kapsel und Bändern. Und so können Fehlhaltungen und Fehlbelastungen dieser Muskeln weitreichende Folgen haben, die vom Muskel- oder Sehnenriss bis hin zu starkem Verschleiß (Arthrose) reichen können.

Bei langanhaltenden oder verletzungsbedingten Beschwerden kann eine Spiegelung (Arthroskopie) des Gelenks sinnvoll sein. Dabei lassen sich geschädigte Strukturen direkt einsehen und sofort behandeln. Auch verletzungsbedingte Schäden können häufig mit Hilfe dieser minimal-invasiven Operationsmethode behandelt werden. Sind die Gelenkflächen durch Verschleißerscheinungen, Erkrankungen oder Verletzungen jedoch so geschädigt, dass weder konservative (nicht-operative) Behandlungsmethoden noch gelenkerhaltende Operationen einen Heilungserfolg versprechen, kann der Einsatz einer Schulterendoprothese zu neuer Lebensqualität führen.

Im Anschluss an seinen Fachvortrag am 11. Mai steht Referent Robert Karadjian, Chefarzt des Zentrums für Schulter- und Ellenbogenchirurgie (ZSE), den Besuchern gerne für Fragen zur Verfügung.

Veranstaltungsort ist der Seminarraum im Untergeschoss des Städtischen Krankenhaus Nettetal. Der Eintritt ist kostenfrei.

Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Interessierte können sich bei Britta Gentges unter 02153 125 845 oder per Mail info@krankenhaus-nettetal.de anmelden. Einlassregeln und Sicherheitsmaßnahmen werden der aktuellen Lage stets entsprechend angepasst. Diese sind bitte bei der Anmeldung zu erfragen.

Alle Details zu den Corona-Schutzmaßnahmen finden Besucher auf der Homepage des Krankenhauses unter dem Punkt „Veranstaltungen“.

Beitrag drucken
Anzeigen