Das erste komplette Indoor-Waschzentrum in der Region hat in Kalkar eröffnet: Die Bauherren Frank und Marc Wieczorek (v.l.n.r.) mit Wirtschaftsförderer Bruno Ketteler am frisch gewaschenen Pkw von Bürgermeisterin Britta Schulz (Foto: privat)

Kalkar. Zuwachs im Gewerbegebiet Kalkar-Ost

Im Gewerbegebiet Kalkar-Ost am Rande der B 57 hat jetzt das Wasch-Zentrum-Kalkar seine Pforten geöffnet. Die High-Tech Waschanlage setzt Maßstäbe für den unteren Niederrhein. Es handelt sich um die erste Anlage, in der das gesamte Angebot in einer geräumigen, hellen Halle untergebracht ist. „Dass sich die Waschstraße als solche im Gebäude befindet, ist selbstverständlich“, sagt Frank Wieczorek, der bereits seit 15 Jahren das Wasch-Zentrum-Rees betreibt. „In Kalkar haben wir das Indoor-Angebot allerdings komplettiert“. Folglich sind auch die vier Selbstbedienungswaschplätze und sieben Staubsaugerplätze im gut 1.300 Quadratmeter großen Hallenkomplex untergebracht. „Regen, Nebel, Frost oder starker Wind spielen also künftig keine Rolle mehr“, erläutert Wieczoreks Sohn Marc, der seinen Vater seit vielen Jahren tatkräftig unterstützt. Marc Wieczorek kümmert sich um alle Belange der Waschstraße und wird künftig zwischen den Anlagen in Kalkar und Rees pendeln. „Ökologische Aspekte hatten für den Kalkarer Architekten Thomas Breer, der die neue Anlage geplant hat, einen hohen Stellenwert“, hebt Marc Wieczorek hervor. So durchläuft das verwendete Wasser eine hochmoderne Wiederaufbereitungsanlage und kann mehrfach wiederverwendet werden. Der benötige Strom kommt zwar aus der Steckdose, wird jedoch aus der Solaranlage auf dem Dach in einem Speicher angesammelt und bedarfsabhängig zur Verfügung gestellt. Dass die umweltfreundlichen Pflegeprodukte, die in der Waschstraße zum Einsatz kommen, vom Institut Fresenius geprüft werden, rundet das Bild ab.

„Wagenwäsche bekommt immer mehr Eventcharakter“, hat Frank Wieczorek festgestellt. „Eine aufwendige LED-Beleuchtungsanlage begleitet daher den Waschprozess und lässt den Schaum, der das Fahrzeug überzieht, in grünem, gelbem oder rotem Licht erscheinen.“

Bürgermeisterin Britta Schulz und Wirtschaftsförderer Bruno Ketteler sind mit der Ansiedlung sichtlich zufrieden. „Hier wurden rund 1,8 Mio. Euro in modernste Technik investiert, bis zu 400 Fahrzeuge pro Tag können bewältigt werden. Das wird die Kundenfrequenz im Gewerbegebiet Oyweg auf Dauer nachhaltig steigern“, blickten Schulz und Ketteler zuversichtlich in die Zukunft.

In Kürze wird es für das Wasch-Zentrum-Kalkar eine Be-zahl-App und eine Kundenkarte geben, die dann für Kalkar und Rees gleichermaßen gültig sind.

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