(Foto: Stadt Gladbeck)

Gladbeck. Am vergangenen Wochenende fand die zweite Europäische Jugendkonferenz mit Teilnehmenden aus den Gladbecker Partnerstädten Marcq-en-Baroeul (Frankreich) und Wodzislaw (Polen) sowie dem Gladbecker Jugendrat mit insgesamt 20 Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 21 Jahren statt. Ziel war es insbesondere, die Kooperation und den Austausch der Jugendlichen untereinander zu fördern, so wie den internationalen Austausch und das Verständnis für Europa zu stärken.

Am zweiten Tag begrüßte Bürgermeisterin Bettina Weist die Gäste aus den Partnerstädten und tauschte sich rege mit den Delegationen aus. Die Bürgermeisterin lobte in ihrer Rede die Jugendlichen für ihre Beteiligung am Austausch und hob besonders deren Einsatz und Engagement für das friedliche Zusammenleben hervor. Durch Freundschaften könne der Austausch untereinander gestärkt werden und so eine positive Zukunft für alle entstehen. Daher sei eine solche Konferenz ein sehr wichtiger Beitrag für die Verständigung untereinander und zur Stärkung unserer Gesellschaft. „Mit dieser Europakonferenz setzt auch ihr ein Zeichen für den Frieden in Europa: Jugendliche aus drei Ländern – aus Frankreich, Polen und Deutschland – überwinden Ländergrenzen, meistern Sprachhürden mit Bravour, gehen aufeinander zu und arbeiten gemeinsam. Euer Treffen an diesem Wochenende ist gelebte Städtepartnerschaft“, so Bürgermeisterin Bettina Weist.

In den drei Tagen, die die Jugendlichen miteinander verbracht haben, sind echte Freundschaften entstanden. Alle haben gemeinsam miteinander agiert, Sprachhemmnisse überwunden, mehr über die andere Nationalität, das Land und die Leute erfahren. Sie haben Vorurteile abgebaut, über Unterschiede und Gemeinsamkeiten nachgedacht und reflektiert und schließlich ein gemeinsames Bild von ihrem Europa im Jahr 2030 konstruiert.

Organisiert und begleitet wurde die Konferenz erneut von Eva Klein, der Ansprechpartnerin für Städtepartnerschaften und Europa, sowie der Kinder- und Jugendbeauftragte der Stadt Gladbeck, Sarah Kimmeskamp. Zur Unterstützung und Durchführung der fachlichen Inhalte war die Friedrich-Ebert-Stiftung ebenfalls wieder mit an Bord: Henning Knippelmeyer von der FES moderierte die Veranstaltung auf Englisch und Maxi Köhler und Maximilian Schmidtke von planpolitik setzen mit ihrem „Europa-Activity-Bingo“ oder dem „Pub-Quiz“ zum 1-mal-1 der EU bereits am ersten Abend der Veranstaltung Akzente.

Während des gesamten Wochenendes standen die Dolmetscher:innen Barbara Robaszynska-Gaida und Heiner Menning zur Verfügung, die nicht nur beim offiziellen Teil, sondern auch bei den vielfältigen Freizeitaktivitäten und den Ausklängen an den Abenden dabei waren und den Gästen mit Wort und Tat hilfreich zur Seite standen. Ob beim Besuch des Street–Food-Festivals, des Wittringer Waldes oder an den Abenden beim Karaoke-Singen im benachbarten Jugendcafé 3Eck.

Gefördert wurde das Projekt durch Projektmittel des Förderwettbewerbes „Europa bei uns zu Hause“ im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales des Landes Nordrhein-Westfalens, ebenso wie durch Mittel aus dem Hilfspaket „Aufholen nach Corona – Freizeit und Begegnung“ des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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