Loemühlenteich (Foto: Stadt Marl)

Marl. Sand und Schlamm werden entfernt – Wasserbelüfter sorgen für mehr Sauerstoff – Appell an die Bürger: auf die Fütterung der Enten und Gänse verzichten

Es kommt immer mal wieder vor, dass Sand, Schlamm oder Algen einen Teich in Marl verstopfen. Um die Wasserqualität dauerhaft zu erhöhen, plant die Stadt in den kommenden Wochen einige Sanierungsmaßnahmen.

So soll beispielsweise der Überlauf am Loemühlenteich von Sand befreit werden. Mit der dafür erforderlichen Analyse von Sedimentproben wurde bereits begonnen. In einem nächsten Schritt wird die am Gewässerboden abgelagerte Schlammschicht entfernt. Eine ähnliche Maßnahme ist bereits im letzten Jahr am Gänsebrinkteich durchgeführt worden.

Zur Verbesserung des ökologischen Zustands des Loemühlenteichs sollen zudem zwei Wasserbelüfter im Teich installiert werden, die für eine bessere Sauerstoffzufuhr sorgen. So kann besonders in den Sommermonaten die Wassertemperatur aufrecht erhalten werden.

Auch am Volksparkteich wurde bereits ein zweiter Wasserbelüfter in Form einer zusätzlichen Fontaine installiert. Die Teichanlage am Citysee ist bereits im letzten Jahr grundlegend überarbeitet worden. Auch sie soll in diesem Jahr noch mit einem zusätzlichen Wasserbelüfter ergänzt werden.

Marler Bürgerinnen und Bürger können ebenfalls aktiv zur Verbesserung der Wasserqualität beitragen. Mit der Fütterung der Gänse und Enten gelangen Essensreste in den Teich. Zudem reichert die vermehrte Kotabgabe der Tiere das Wasser mit Nährstoffen an. Diese organischen Einträge fördern unter anderem das Wachstum der Algen, so dass die Wasserqualität abnimmt. Die Stadt bittet daher alle Bürgerinnen und Bürger auf die Fütterung zu verzichten und wird dazu Hinweisschilder an den Teichen aufstellen.

Beitrag drucken
Anzeigen