(Foto: Polizei)

Kreis Recklinghausen/Bottrop. Die meisten Fahrer waren fahrtüchtig unterwegs

Rund 500 Verkehrsteilnehmende hat die Polizei im Kreis Recklinghausen und der Stadt Bottrop gestern (5. Mai) bei der länderübergreifenden Verkehrssicherheitsaktion “sicher.mobil.leben: Verkehrstüchtigkeit im Blick” kontrolliert. In 83 Fällen bestand der Verdacht, dass der Fahrer oder die Fahrerin nicht fahrtüchtig hinter dem Steuer saß – zum Beispiel wegen Alkohol, Drogen oder auch Übermüdung. 45 Mal wurde ein Drogentest gemacht, 38 Mal ein Alkoholtest. In den meisten Fällen konnte der Verdacht nicht bestätigt werden. Zwei Fahrer mussten allerdings mit zur Wache, wo ihnen ein Arzt Blut abnahm. In einem Fall konnte Betäubungsmittel gefunden- und sichergesellt werden.

Bei der Verkehrssicherheitsaktion wurden in erste Linie Autofahrer kontrolliert. Die Beamten überprüften aber auch Rad-, E-Scooter-, Motorrad- und Lkw-Fahrer. Außerdem fanden an mehreren Stellen Präventionsveranstaltungen statt, die sich vor allem an “Junge Fahrer” richteten.

Insgesamt wurden 77 Verwarnungsgelder verhängt, weil die Fahrer zum Beispiel nicht angeschnallt waren oder nicht am Stoppschild hielten. Außerdem wurden 27 Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen geschrieben, weil die Fahrer während der Fahrt das Handy nutzten oder bei Rot über eine Ampel fuhren. Ein Fahrer wurde erwischt, der keinen gültigen Führerschein besitzt. (ots)

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