Bürgermeister Volker Mosblech (Foto: Carsten Paul)

Duisburg. Als Hamborner und stellvertretend für die CDU-Ratsfraktion Duisburg verurteilt der Duisburger Bürgermeister Volker Mosblech die Schießerei mit vier Verletzten und anschließender Randale einer flüchtenden Menschenmenge vom Mittwochabend am Hamborner Altmarkt. Nach ersten Erkenntnissen handelte es sich wohl um eine gewalttätige Auseinandersetzung zwischen Personen aus dem kriminellen Rocker- und Clanmilieu.

„Es ist schockierend, was sich in Hamborn in aller Öffentlichkeit für Szenen abspielten. Ich hoffe sehr, dass die Hintergründe aufgeklärt, die Täter ermittelt und verurteilt werden. Vor allem erwarte ich, dass die Duisburger Polizei und Staatsanwaltschaft künftig noch mehr Unterstützung erhalten, um derartigen Straftaten in unserer Stadt vorzubeugen“, kommentiert Volker Mosblech.

Die Duisburger CDU-Ratsfraktion wird nicht müde, das Thema „Innere Sicherheit“ immer wieder einzufordern und sieht mit Herbert Reul (CDU) einen Innenminister Nordrhein-Westfalens an ihrer Seite, der sich auch konsequent dafür einsetzt. Der Verbleib der Polizei-Einsatzhundertschaft im Duisburger Norden und Forderungen nach härterem Durchgreifen sowie dauerhafte Videoüberwachung an neuralgischen Stellen der Stadt, sind das eine. Beim Kampf gegen die Organisierte Kriminalität, nicht zuletzt im Rocker- und Clanmilieu, geht es aber auch um präventive Ermittlung und nachhaltige Zerschlagung der Strukturen.

„Ich bin froh, dass NRW-Innenminister Herbert Reul seit seiner Amtsübernahme 2017 die Polizei auch in Duisburg personell, materiell und auch strategisch sukzessive besser aufgestellt hat – insbesondere auch im Kampf gegen die Organisierte Kriminalität. Ich hoffe sehr, dass er seine erfolgreiche Arbeit nach der NRW-Wahl fortsetzen kann, denn es braucht offenkundig einen langen Atem, die etablierten kriminellen Strukturen nachhaltig zu bekämpfen – wie die Tat in Hamborn zeigt“, so Volker Mosblech.

Thomas Mahlberg (Foto: privat)

Die CDU-Ratsfraktion Duisburg stimmt jedenfalls zuversichtlich, mit Alexander Dierselhuis einen ehemaligen Staatsanwalt als neuen Polizeipräsidenten in Duisburg zu haben, der sich insbesondere mit der Bekämpfung der Organisierten Kriminalität im Bereich von Rockerbanden und Clanstrukturen auskennt. Für die schnelle Reaktion des Polizeipräsidenten Dierselhuis am Freitag mit der Installation zweier mobiler Videobeobachtungsanlagen am Hamborner Altmarkt bedankt sich der CDU-Fraktionsvorsitzende Thomas Mahlberg ausdrücklich. Mahlberg bittet zudem die dauerhafte Aufstellung von Videobeobachtungsanlagen am Hamborner Markt aber auch an weiteren kritischen Orten im Stadtgebiet zu prüfen.

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