(Foto: Feuerwehr)

Pulheim. Nach einem Kellerbrand in Pulheim-Geyen konnte bei zwei Bewohnern eine Rauchgasvergiftung nicht ausgeschlossen werden. Durch die rechtzeitige Alarmierung der Feuerwehr konnte größerer Schaden verhindert werden.

Am Freitagabend wurde die Feuerwehr Pulheim kurz vor 19:00 Uhr zu einem Feuer im Lupinenweg in Pulheim-Geyen alarmiert. Laut Auskunft der Anwohner war im Keller ein Feuer ausgebrochen. Die Kreisleitstelle des Rhein-Erft-Kreises entsandte umgehend die Löschzüge Geyen und Brauweiler als auch die hauptamtliche Wache aus Pulheim zum Brandort.

Bei Eintreffen der ersten Kräfte hatte sich der Hausbewohner bereits ins Freie retten können, die Hausbewohnerin und ihr Hund befanden sich aber noch im Erdgeschoß des verrauchten Gebäudes. Diese wurden durch die Feuerwehr umgehend in Sicherheit gebracht. Die Bewohner befanden sich bei der Entstehung des Brandes in einem Nebenraum und stellten somit den Brand frühzeitig fest. Zudem lösten in dem Moment auch die im Haus montierten Rauchmelder aus und die Anwohner konnten daher bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt der Brandentstehung die Feuerwehr informieren. Das Ehepaar wurde umgehend in die Obhut des Rettungsdienstes übergeben und untersucht. Sicherheitshalber wurden diese dann in das zuständige Krankenhaus gefahren, um eine mögliche Rauchgasvergiftung auszuschließen. Der Hund der Familie fand bei Familienmitgliedern, die in der Nachbarschaft wohnen, eine Unterkunft.

Wie die Feuerwehr feststellte, brannte im Keller ein Haushaltsgerät, wobei ein intensiver Brandrauch entstand, der sich durch die Bauart des Hauses auch bis unter das Dach verteilte. Die insgesamt 25 Feuerwehrkräfte, die mit acht Fahrzeugen unter Einsatzleitung von Stadtbrandinspektor Christian Heinisch an der Einsatzstelle waren, bekamen das Feuer unter schweren Atemschutz bereits mit einem Kleinlöschgerät in den Griff. Im Anschluss wurde das gesamte Haus mit Hilfe eines Hochleistungslüfters intensiv gelüftet. Nach den Maßnahmen konnte die Feuerwehr feststellen, dass das Haus weiterhin bewohnbar ist. Nach gut einer Dreiviertelstunde war der Einsatz beendet und die Kräfte konnten wieder ihre Standorte anfahren. (ots)

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