Einspeisung von Biomethan ins Thyssengas-Netz: v.l. EGK-Geschäftsführer Prof. Dr. Hermann-Josef Roos, SWK-Vorständin Kerstin Abraham, Dr. Arne Dammer (Thyssengas) und SWK-Vorstand Carsten Liedtke (Foto: SWK)

Krefeld. Kleines Siegel, große Leistung: Die SWK STADTWERKE KREFELD AG hat eine umfassende Nachhaltigkeitserklärung nach den Kriterien des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) veröffentlicht und jetzt das offizielle Siegel des DNK erhalten. „Das ist großartig“, freut sich der SWK-Vorstand, Kerstin Abraham und Carsten Liedtke. „Der DNK ist nicht irgendein Siegel, sondern eine hochwertige Auszeichnung und Versprechen an die Zukunft zugleich.“ Der Transparenzstandard wurde vom Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) im Auftrag der Bundesregierung entwickelt.

Mit der Nachhaltigkeitserklärung nach DNK befindet sich die SWK in guter Gesellschaft – Dax-Unternehmen wie Allianz, BASF, Bayer, Daimler, Deutsche Telekom, Siemens oder RWE haben sind ebenfalls nach DNK für ihre Nachhaltigkeitsleistungen ausgezeichnet worden. In der so genannten Entsprechenserklärung, die ab sofort in der DNK-Datenbank (www.deutscher-nachhaltigkeitskodex.de) öffentlich abrufbar ist, legt die SWK alle Nachhaltigkeitsleistungen in ihren Geschäftsfeldern und Konzerngesellschaften nach ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekten offen und detailliert dar. Die Erklärung bezieht sich auf insgesamt zwanzig Nachhaltigkeitskriterien und zahlreiche nichtfinanzielle Indikatoren.

„Es ist eine Auszeichnung für 3.200 SWK-Mitarbeitende, dass der DNK unsere vielfältigen Nachhaltigkeitsbemühungen im gesamten Konzern mit dem nun verliehenen Siegel würdigt“, meint Kerstin Abraham, Vorständin der SWK. „Aus unserem Unternehmenszweck der Daseinsvorsorge bei Energie, Wasser, Entsorgung und Verkehr leitet sich für uns schon immer eine besondere Verantwortung für eine nachhaltige Entwicklung ab: Wir möchten dauerhaft, verlässlich und auch noch vor den nächsten Generationen vertretbar gesellschaftlich wichtige Leistungen in eben diesen Bereichen erbringen. Das gelingt offensichtlich hervorragend und im Dreiklang von ökologischer, ökonomischer und sozialer Verantwortung.“

Konzernweit orientiere sich das tägliche Handeln der SWK bereits seit vielen Jahren an konkreten ökonomischen, ökologischen und sozialen Zielen, ergänzt Vorstandssprecher Carsten Liedtke. „Wir entwickeln uns stetig weiter zu einem nachhaltigen Umsorger und Infrastrukturpartner, der mit Innovationen den großen Herausforderungen von heute und morgen begegnet. Wir gestalten die Energie- und Mobilitätswende, bauen die Kreislaufwirtschaft stetig aus und treiben damit den Wandel hin zu einer ressourcenschonenden und klimaneutralen Gesellschaft voran.“

Für die Erklärung hat die SWK sechs Handlungsfelder definiert, in denen sie wesentliche Nachhaltigkeitsleistungen erbringt:

  1. Wir überzeugen als der zuverlässige Umsorger.
  2. Wir wirtschaften nachhaltig und wertorientiert und schaffen einen Mehrwert für Kunden und Gesellschaft.
  3. Wir fördern und fordern unsere Mitarbeitenden und schaffen Mehrwerte für sie.
  4. Wir sind Innovationstreiber für den Klimaschutz.
  5. Wir fördern klimafreundliche Mobilität.
  6. Wir schließen Wertstoffkreisläufe und schützen Ressourcen.

 

Alle Handlungsfelder sind mit weiteren ambitionierten Zielen verknüpft. So sollen etwa mindestens zehn Prozent des Konzernergebnisses bis 2025 aus innovativen und nachhaltigen Produkten und Dienstleistungen stammen, die im Berichtsjahr 2020 noch gar nicht existierten. Außerdem soll beispielsweise die Ökostromquote weiter steigen. Als Innovationstreiber für den Klimaschutz bietet die SWK ihren Stromkunden konzernweit bereits zahlreiche Ökostromtarife an, die Ökostromquote lag 2020 bei 81 Prozent – und damit rund 30 Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt im gleichen Jahr.

DNK schafft Klarheit und Vergleichbarkeit

Nachhaltigkeit ist ein wohlklingendes Wort und ohne allgemein gültige Definition relativ unverbindlich. Um Nachhaltigkeit als Differenzierungsmerkmal zu etablieren, das auf einer belastbaren, vergleichbaren Datenlage basiert, hat der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) deshalb im Auftrag der Bundesregierung den Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) entwickelt und zur freiwilligen Anwendung empfohlen. Inzwischen ist der DNK Teil der nationalen und internationalen Nachhaltigkeitspolitik und als „The Sustainability Code“ über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt und anwendungsfähig.

InfoKlick: swk.de/nachhaltig

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