Annika Henschel tritt mit ihrer Mannschaft bei Werder Bremen an (Foto: privat)

Kamp-Lintfort. Das letzte Auswärtsspiel einer ungewöhnlichen Saison in der 2. Bundesliga steht für die Handballerinnen des TuS Lintfort am Samstag bei Werder Bremen auf dem Programm. „Die vielen Spielverlegungen und Corona-Ausfälle haben schon dazu geführt, dass es sehr unrund gelaufen ist. Von daher sind wir mit dem Ergebnis zufrieden und hoffen darauf, einen einstelligen Tabellenplatz zu behaupten“, zieht Lintforts Trainerin Bettina Grenz-Klein schon mal ein erstes Fazit der Spielzeit.

Aber auch gegen Bremen bleibt es weiter kompliziert, denn mit Laura Graef, Eva Legermann und Leonie Lambertz fehlen drei wichtige Stützen. „Alle drei sind zur Hochzeit unserer ehemaligen Torhüterin Vivien Gosch eingeladen, die ausgerechnet an diesem Samstag stattfindet. Das wollten wir den drei verdienten Spielerinnen nicht verbieten und haben ihnen daher frei gegeben“, erklärt Grenz-Klein. Diese ungewöhnliche Aktion für einen Zweitligisten trägt die Mannschaft aber voll mit. „Das sind wir den Spielerinnen, die immer alles für uns geben, dann auch schuldig“, findet Grenz-Klein.

Nicht vorgesehen war allerdings der krankheitsbedingte Ausfall von Alexandra Humpert. „Da werden wir auf der Torhüterposition zaubern müssen. Mal sehen, wie wir das hinbekommen. Vielleicht müssen wir dann mehr Akzente auf den Angriff legen“, schmunzelt Grenz-Klein über die ungewöhnlichen Voraussetzungen für das Spiel bei Werder. „Aber wir fahren da nicht hin, um die Punkte abzuliefern“, stellt die Trainerin am Ende klar. Schließlich soll die Saison auch noch positiv abgeschlossen werden.

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