Britta Oellers MdL und Marc Blondin MdL (Foto: privat)

Krefeld/Tönisvorst. CDU erringt auch in beiden Wahlkreisen die meisten Zweitstimmen

Das vorläufige amtliche Endergebnis für die Landtagswahl in den beiden Krefelder Wahlkreisen steht nun fest: Britta Oellers im Wahlkreis 48 (Krefeld I – Viersen III) mit 15.641 Stimmen (34,60 Prozent) und Marc Blondin im Wahlkreis 49 (Krefeld II) mit 18.200 Stimmen (37,20 Prozent) konnten die Direktmandate erringen und ziehen damit erneut für Krefeld in den nordrhein-westfälischen Landtag ein. Die SPD-Kandidatinnen Ina Spanier-Oppermann (12.908 Stimmen oder 28,55 Prozent) und Katharina Nowak (13.707 Stimmen oder 28,02 Prozent) erhielten jeweils die zweitmeisten Stimmen. Insgesamt rund 159.000 Krefelder waren aufgefordert, in einem der 154 Urnen- und 29 Briefwahlbezirke ihre Stimmen zur Wahl des nordrhein-westfälischen Landtags abzugeben. Zum Wahlkreis 48 – Krefeld I Viersen III – gehören die Krefelder Stadtbezirke West, Mitte, Süd und Fischeln sowie die Stadt Tönisvorst. Zum Wahlkreis 49 – Krefeld II – gehören in Krefeld die Stadtbezirke Nord, Hüls, Oppum-Linn, Ost und Uerdingen.

Bei den Zweitstimmen errang im Wahlkreis 48 die CDU mit 15.727 (34,70 Prozent) die meisten Stimmen, gefolgt von der SPD mit 12.118 Stimmen (26,74 Prozent) und den Grünen mit 8.316 Stimmen (18,35 Prozent). Im Wahlkreis 49 entfielen ebenfalls die meisten Zweitstimmen auf die CDU und zwar insgesamt 18.140 (36,95 Prozent), ebenfalls gefolgt von der SPD mit 12.316 Zweitstimmen (25,09 Prozent) und den Grünen mit 9.132 Zweitstimmen (18,60 Prozent). Die Wahlbeteiligung war deutlich niedriger als bei der Landtagswahl vor fünf Jahren und lag bei nur 52,72 Prozent (60,38 Prozent).

Insgesamt 128 Abgeordnete des neuen Landtags wurden in den Wahlkreisen direkt gewählt, zwei davon in Krefeld. Die Wähler hatten zwei Stimmen, eine für den Direktkandidaten, eine für die Liste der gewünschten Partei. Nach der Zahl der Zweitstimmen errechnet sich die Zahl der Sitze für die Parteien. Von dieser Sitzverteilung ausgeschlossen sind Parteien, die nicht mindestens fünf Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen erreichen konnten.

Alle Ergebnisse aus den beiden Krefelder Wahlkreisen, bis in jedes einzelne Wahllokal, kann man sich unter www.krefeld.de in den dort verlinkten Ergebnispräsentationen https://wahl.krzn.de/ltw2022/wep351/ anzeigen lassen. Hier ist auch der Vergleich mit einer anderen Wahl, beispielsweise der letzten Landtagswahl in Krefeld möglich. Das endgültige Ergebnis stellen die Wahlausschüsse in ihren öffentlichen Sitzungen im Seidenweberhaus, am Donnerstag, 19. Mai, um 16 Uhr (Wahlkreis 48) und 17 Uhr (Wahlkreis 49) fest.

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