Alternative Hafenrundfahrt mit Martin Schaper, der viel zu berichten hatte (Foto: Sabine Merkelt-Rahm)

Duisburg. Nach großem Zuspruch in den letzten Jahren und der Pause in 2020 und 2021 gibt es jetzt gleich zwei Mal die Gelegenheit, die unterschiedlichen Seiten des Duisburger Hafens auf kritisch-informative Weise kurzweilig und begleitet von passender Akkordeonmusik und den Liedern von Hochfeldern Marktsängern kennen zu lernen. Die „Alternativen Hafenrundfahrten“ starten am 23. Juni und am 1. Juli jeweils um 18.30 Uhr ab Schifferbörse in Ruhrort.

Der Duisburger Hafen stellt insbesondere für den Industriestandort Duisburg einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Bewältigung des Strukturwandels in der Region. Gleichzeitig verpflichtet die Auszeichnung Duisburgs als „Fairtrade-Town“ dazu, auch die Schattenseiten zu benennen und für ein verstärktes Bewusstsein für gerechte Produktionsbedingungen sowie für soziale und umweltschonende Herstellungs- und Handelsstrukturen zu werben.

Interessierte können durch die alternativen Hafenrundfahrten das Spannungsfeld der vielfältigen Aktivitäten im größten Binnenhafen Europas aus verschiedenen Blickwinkeln erleben. Zu den Themen gehören:  Container-Schifffahrt, geplantes klimaneutrale Gateway-Terminal, Maritime Seidenstraße, Logistik und Verkehr, Recycling, Weltreise einer Jeans, Bio und Fair in Duisburg und vieles mehr. Neben vielen Infos dürfen sich die Mitfahrenden an Bord des Fahrgastschiffes „Rheinfels“ auch auf ein Rahmenprogramm freuen, denn es gibt Livemusik vom Akkordeon und von Hochfelder Marktsängerinnen und Marktsänger.

Karten für die jeweils zweistündige Fahrt kosten je 18.50 Euro und können bei Martin Schaper, dem Leiter der Infostelle „Dritte Welt“ des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg reserviert werden (drittewelt@aol.com). Er koordiniert die Alternative Hafenrundfahrt zusammen mit den Co-Veranstaltern (Bürgerinitiative Saubere Luft e.V., Duisburger Stiftung für Umwelt, Gesundheit und Soziales, Exile Kulturkoordination e.V., „Laboratorium“ der Evangelischen Kirchenkreise Dinslaken, Duisburg, Moers und Wesel, Oikocredit Regionalgruppe Duisburg und Umweltgruppe West.

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