Evakuierungszone 250 Meter ( © Stadt Hattingen/Ruhr)

Hattingen/Ruhr. Nach Luftbildauswertungen und den entsprechenden Sondierungsarbeiten für ein Bauvorhaben im Bereich Moselweg/Wernigeroderstraße hat sich ein Verdacht auf einen Blindgänger bestätigt.

Die Überprüfungen der vergangenen Woche haben an einer Stelle auf dem Gelände ergeben, dass Metallgegenstände im Boden liegen. „Mit dieser Feststellung ist nicht sicher, ob sich eine Bombe in der Erde befindet, aber der Verdacht liegt laut den Spezialisten vom Kampfmittelräumdienst nahe“, so Carsten Hetfeld, der stellvertretende Leiter des Fachbereiches Bürgerservice, Rechts- und Ordnungsangelegenheiten.

Am Mittwoch, den 25. Mai 2022 wird ein Sprengstoffexperte vom Kampfmittelräumdienst die Stelle im Laufe des Vormittags freilegen und untersuchen, was sich tatsächlich im Erdreich befindet. Sollte eine Bombe gefunden werden, wird untersucht, ob diese entschärft werden muss.

Sollte die Bombe entschärft werden müssen, müssen Bewohner im Umfeld -wahrscheinlich in einem Radius von 250 Metern – ihre Häuser verlassen. Sie werden entsprechend vom Mitarbeitenden der Stadt über Lautsprecheransagen informiert.

Das Bürgertelefon zur Bombenentschärfung wird unter der Nummer 02324 204 3220 ab Montag, den 23. Mai 2022 eingerichtet. Dort können auch Personen gemeldet werden, die Hilfe bei einer möglichen Evakuierung benötigen.

Aktuelle Informationen zur Bombenentschärfung gibt es auf der Homepage der Stadt Hattingen unter www.hattingen.de und dem offiziellen Facebook-Account der Stadt Hattingen.

Folgende Straßen wären ganz oder teilweise von einer möglichen Evakuierung betroffen: Blankensteiner Straße, Feldstraße, Nordstraße, Welper Straße, Neustraße, Im Heggerfeld, Werningerodestraße, Stolbergstraße, Karl-Roth Weg, Unionstraße, Neckarstraße, Rheinstraße, Moselweg, Lahnweg.

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