Unwetterbedingte Einsätze durch Gewitter und Sturmböen auch in Bedburg-Hau (Foto: Feuerwehr)

Bedburg-Hau/Goch/Kleve. Am Donnerstagnachmittag (19.05.2022) zog ein Sturmtief über den Niederrhein.

Bisherige Einsätze in Bedburg-Hau

Zur ersten Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr Bedburg-Hau kam es um 14:38 Uhr. Zur Koordinierung der Einsätze im Gemeindegebiet wurde am Standort der Einheit Hasselt die lokale Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) in Betrieb genommen. Insgesamt mussten 9 Einsatzstellen von den 39 Einsatzkräften abgearbeitet werden. Gegen 16.00 Uhr wurde die Bereitschaft der sechs eingesetzten Löscheinheiten beendet.

Die Einsatzleitung hatten die Gemeindebrandinspektoren Stefan Veldmeijer und Klaus Elsmann.

Louisendorf: Uedemer Straße, mehrere Äste auf der Fahrbahn sowie eine abgerissene Stromleitung. Louisenplatz, Ast drohte zu stürzen. Pfalzdorfer Straße, Ast drohte zu stürzen.

Till-Moyland: Alte Moyländer Allee, Baum auf Fahrbahn.

Hau: Antoniter Straße, unklare Einsatzmeldung, keine Feststellung vor Ort. Waldstraße, Baum auf Fahrbahn. Er wurde von einem Landwirt entfernt.

Qualburg: Koppelstraße, Baum droht umzustürzen.

Goch: Sturmtief Dorchen verursacht 13 Feuerwehr-Einsätze

Die Auswirkungen von Sturmtief Dorchen in Goch sind aus Feuerwehrsicht überschaubar. Insgesamt 13 Einsätze fielen in der Zeit zwischen 15.00 und 17.30 Uhr an. Es handelte sich um herausgebrochene Äste, umgestürzte Bäume oder lose Dachpfannen in Hassum, Nierswalde, Pfalzdorf, Asperden und Goch-Stadtmitte. Nach Kenntnis der Feuerwehr ist an keiner der Einsatzstellen nennenswerter Sachschaden entstanden.

Viele sturmbedingte Einsätze in Kleve

Am Nachmittag (19. Mai 2022) zog ein Sturmtief über Kleve hinweg. Dabei kam es für die Feuerwehr Kleve zu einigen sturmbedingten Einsätzen. Zwischen 14:25 Uhr und 16:30 Uhr wurden 23 Einsatzstellen abgearbeitet. Überwiegend handelte es sich um Bäume, die auf Straßen und Radwege gefallen waren. An der Mehrer Straße wurde ein Radfahrer von einem Ast eines umfallenden Baumes getroffen. Der Baum hatte auch eine Stromleitung umgerissen.

Nach 16 Uhr lichtete sich das Einsatzaufkommen. Im Einsatz waren 56 Einsatzkräfte der Löschzüge Kleve, Kellen, Materborn und Rindern, der Löschgruppe Reichswalde und des Personals der Feuerwehreinsatzzentrale. Insgesamt wurden 30 Einsätze abgearbeitet, die sich über die Ortsteile Kleve, Kellen, Reichswalde, Donsbrüggen und Düffelward erstreckten. (ots)

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