Die Arbeit nach der Zerstörung (Foto: Stadt Rees)

Rees. Strafanzeige ist gestellt. Künstler retten, was zu retten ist

Zahlreiche Kinder, ganze Kindergartengruppen, Fahrradgäste der Stadt Rees und viele Einheimische, die gerne in ihrer Heimatstadt Rees wohnen, haben sich in den letzten Tagen mit der Reeser Sandskulptur und den „schönen Seiten von Rees“ fotografieren lassen. Seit der Nacht von Donnerstag, 19.05.2022, auf Freitag, 20.05.2022, sind diese Aufnahmen so nicht mehr möglich. Die Sandskulptur des Künstler-Duos Martijn Rijerse und Benno Lindel von sandcity.de ist einem Vandalismus-Vorfall zum Opfer gefallen.

„Mir tut es für die Arbeit der Künstler und alle Reeserinnen und Reeser, die Freude daran hatten, unheimlich leid. Aber leider sterben die Idioten nicht aus“, findet Bürgermeister Christoph Gerwers deutliche Worte.

Die Künstler versuchen bis zum ursprünglichen Fertigstellungstermin zum Reeser Stadtfest (So., 22.05.2022 12.30 bis 18 Uhr) jetzt zu retten, was zu retten ist. Die Stadt Rees hat bereits Strafanzeige gestellt und der Polizei die Videoaufnahmen aus dem Skulpturenpark übermittelt. Darüber hinaus wurden auf dem Schulhof des Schulzentrums Rees mehrere Mülleimer in Brand gesetzt. Auch dazu liegen Videoaufnahmen vor. Ob die Vandalismus Vorfälle im Zusammenhang stehen, ist derzeit noch unklar. Sachdienliche Hinweise werden von der Polizei entgegengenommen.

Die weit fortgeschrittenen Arbeiten der schönen Seiten von Rees (Foto: Stadt Rees)
Beitrag drucken
Anzeigen