Ein Teil der Stadtteilkoordinatorinnen und -koordinatoren zusammen mit René Schneider (5.v.l.) und Jutta Warstat (3.v.r.) (Foto: Stadt Dormagen)

Dormagen. Nach den Corona-bedingten Absagen in den beiden Vorjahren fand am Samstag, 21. Mai, endlich wieder der große Frühjahrsputz statt. Bereits zum 19. Mal sammelten viele fleißige Helferinnen und Helfer im gesamten Stadtgebiet Müll. Obwohl der „Saubermachtag“ zweimal pausieren musste, lag die Teilnehmerzahl mit etwa 4.200 Personen fast auf dem Niveau wie vor der Corona-Zeit, als 4.400 Sammlerinnen und Sammler dabei waren.

„Wir sind mit der Teilnehmerzahl mehr als zufrieden. Ehrlich gesagt hatten wir nicht erwartet, dass nach der Corona-Pause wieder so viele Menschen mitmachen. Insbesondere bei den zahlreichen teilnehmenden Kitas und Schulen möchten wir uns herzlich bedanken“, zieht Mitorganisatorin Jutta Warstat vom Büro für Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement eine positive Bilanz. Und auch der zweite stellvertretende Bürgermeister René Schneider war vom abermaligen großen Engagement der Dormagenerinnen und Dormagener begeistert: „Einfach klasse, wie viele Freiwillige wieder mit dabei waren und unsere Stadt von Müll befreit haben. Ich möchte mich bei allen bedanken, die mitgeholfen haben. Ein großer Dank gilt auch wieder dem Entsorgungsunternehmen EGN, ohne dessen Unterstützung so eine Aktion gar nicht durchführbar wäre.“

Wie auch in den Vorjahren hatten sich die Stadtteilkoordinatorinnen und -koordinatoren in elf Stadtteilen um den reibungslosen Ablauf beim großen Reinemachen gekümmert. Bereits am Freitag hatten viele Kindergärten und Schulen den „Sauberhafttag“ eingeläutet. Dafür verteilten die Koordinierenden im Vorfeld kindgerechte kleinere Handschuhe, Mülltüten und Warnwesten. Auch 15 ukrainische Schutzsuchende aus der Unterkunft an der Beethovenstraße packten beim „Saubermachtag“ mit an.

Ungewöhnliche Fundsachen waren in diesem Jahr wieder Kühlschränke, Feuerlöscher, Farbeimer, Autoreifen und Stahlrohre. Dass mit 3,8 Tonnen in Summe jedoch deutlich weniger Müll als in der Vergangenheit gefunden wurde, hat in den Augen der Koordinatoren mehrere Ursachen. Zum einen sei durch den späteren Termin im Mai die Müllsuche aufgrund der fortgeschrittenen Vegetation deutlich schwieriger gewesen. Aus dem Grund soll der nächste Frühjahrsputz künftig wieder wie gewohnt am zweiten Samstag im März stattfinden. Zum anderen sei aber auch das Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger für eine saubere Stadt in den vergangenen Jahren deutlich größer geworden. Auch das große Engagement der Initiative Rhein CleanUp und der zahlreichen Flächenpatinnen und -paten mache sich immer stärker bemerkbar.

Einige Impressionen vom diesjährigen Frühjahrsputz sind in Kürze unter www.dormagen.de/fruehjahrsputz zu finden.

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