(Foto: Feuerwehr)

Oberhausen. Die Leitstelle der Feuerwehr Oberhausen wurde am Mittwochmittag, 25. Mai, um kurz nach 11 Uhr von der Deutschen Bahn über ein Leck eines Kesselwagens am Verladebahnhof Osterfeld informiert. Daraufhin rückte die Berufsfeuerwehr zur Einsatzstelle aus. Zeitgleich wurde der Stab der Feuerwehr im Lagezentrum einberufen. Vor Ort wurde eine Leckage an einem Kesselwagen festgestellt, aus der gebrauchte Schwefelsäure tropfte. Die Leitstelle forderte zusätzlich zwei TUIS-Einheiten (Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystem der chemischen Industrie) aus Krefeld und Dormagen an. Vor Ort wurde mit Spezialgeräten das Leck abgedichtet. Eine Gesundheitsgefahr für die Bevölkerung bestand zu keiner Zeit. Vorsorglich führte die Feuerwehr dennoch Luftmessungen durch. Diese Ergebnisse blieben negativ.

Es waren insgesamt 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr Oberhausen vor Ort im Einsatz. Unterstützt wurde die örtlichen Einsatzkräfte von 7 Einsatzkräfte aus Krefeld und Dormagen.

Während der gesamten Einsatzdauer übernahmen die ehrenamtlichen Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren Mitte, Süd, Sterkrade und Königshardt den Brandschutz im Stadtgebiet. (ots)

Beitrag drucken
Anzeigen