Peter Husmann vom Autohaus Kniest übergibt einen Scheck über 1.000 € als höchste Einzelspende (Foto: privat)

Leverkusen. Sieg und Niederlage gegen die Ukraine – U23 konnte sich durchsetzen, Senioren mussten sich geschlagen geben

Kurz vor der Abreise zum Weltcup in Tiflis (Georgien) bzw. der U23-EM in Tallinn (Estland) und der sich daran anschließenden Rückkehr der ukrainischen Nationalfechter in ihre Heimat wurden am vergangenen Donnerstag im Rahmen einer gelungenen Benefiz-Veranstaltung zwei Mannschaftskämpfe zwischen dem TSV Bayer 04 Leverkusen und der Ukraine ausgetragen.

Man konnte sowohl live bei kostenlosem Eintritt sowie Finger Food und kalten Getränke als auch in einem Live Stream die Gefechte verfolgen.

TSV-Seniorentrainer Hugo Dergal war begeistert von der Präsentation und vor allem dem Livestream und sagte „Das ist besser als bei manchem Weltcup“.

Wegen des Unwetters im Rheinland mussten beide TSV-Mannschaften umgestellt werden, weil teilweise die Anreise von Uni, Arbeitsplatz usw. nicht rechtzeitig geschafft werden konnte. Die aktuell im TSV untergebrachte ukrainische Nationalmannschaft war von solchen Problemen natürlich nicht betroffen und konnte wie geplant antreten.

Dem von Michel Colling betreuten U23-Team in der Besetzung Tobias Weckerle, Fabio Murru (Mitglieder der vierköpfigen deutschen U23-EM-Mannschaft), Dean Müller und Kilian Kolditz (qualifiziert für die Finals in Berlin) gelang ein Start-Ziel Sieg gegenVitali Svystil, Dmytro Samoilov und Daniil Hoida mit Trainer Ruslan Tymoshenko.

Bei den Senioren mussten Lukas Bellmann, Marco Brinkmann (Beide Mitglied der deutschen Nationalmannschaft) und der britische Nationalfechter Paul Sanchez nach ausgeglichenem Anfang gegen Yan Sych, Yurii Taranenko, Ruslan Tymoshenko und Artem Matevosov sowie Trainer Dmytro Sych zum Ende hin abreißen lassen und eine Niederlage hinnehmen.

Der am Knie verletzte Bronzemedaillengewinner von Tokio Igor Reizlin war als Zuschauer in der Halle und unterstütze das ukrainische Team moralisch.

Während und nach der Veranstaltung konnte online zugunsten der ukrainischen Fechter und insbesondere für deren (sport-) medizinische Versorgung gespendet werden. Es sind bisher viele Einzelbeträge mit einer Summe von 425 € eingegangen.

Kurz vor Beginn des Senioren-Mannschaftskampfes überreichte Peter Husmann vom Autohaus Kniest zusätzlich einen Spendenscheck über 1.000 €.

TSV-Stützpunktleiter Dieter Schmitz hofft, solche Mannschaftskämpfe ach Kriegsende in Kiew oder Leverkusen wiederholen und vielleicht sogar noch auf jüngere Altersklassen ausweiten zu können.

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