v.l. evd-Geschäftsführer Klemens Diekmann, NetCologne-Geschäftsführer Timo von Lepel und Bürgermeister Erik Lierenfeld (Foto: Marius Becker)

Dormagen. Von Gohr bis Zons

Gemeinsam mit der evd und NetCologne hat die Stadt eine Absichtserklärung unterzeichnet, in den kommenden Jahren alle Stadtteile ans Glasfasernetz der Zukunft anzuschließen. Dafür planen das Energieversorgungsunternehmen und der regionale Telekommunikationsanbieter, rund 900 Kilometer neue Glasfaserkabel bis in die Wohnungen zu verlegen. Die leistungsstarken Glasfaseranschlüsse ermöglichen Geschwindigkeiten bis zu 1 Gigabit pro Sekunde. Die finale Entscheidung über den Ausbau liegt bei der Dormagener Bevölkerung: Wenn sich jeweils mindestens 40 Prozent der Stadtteilbewohnerinnen und -bewohner für einen Anschluss aussprechen, könnten die Arbeiten beginnen.

Mit dem Letter of Intent (LOI) zwischen Dormagens Bürgermeister Erik Lierenfeld, evd-Geschäftsführer Klemens Diekmann und NetCologne-Geschäftsführer Timo von Lepel erhalten die Dormagener Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, in den kommenden Jahren an das Internet der Zukunft angeschlossen zu werden. „Diese Absichtserklärung stärkt unsere Partnerschaft und sichert eine zuverlässige Breitbandversorgung für Dormagen“, sagt Timo von Lepel.

„Ich unterstütze den von evd und NetCologne geplanten Glasfaserausbau in Dormagen ausdrücklich und hoffe auf rege Zustimmung bei den Bürgerinnen und Bürgern. Denn ein leistungsstarker Glasfaseranschluss ist in der heutigen Welt von zentraler Bedeutung“, betont Bürgermeister Erik Lierenfeld. „Nur mit einer guten digitalen Infrastruktur bleiben wir als Kommune attraktiv und konkurrenzfähig.“

Das Gesamtinvestment für das gemeinschaftliche Ausbauprojekt liegt seitens evd und NetCologne bei rund 34 Millionen Euro. „Wie schnell wir mit den Ausbauarbeiten starten, zeigt sich bereits in Delhoven und Hackenbroich“, berichtet Klemens Diekmann. „Und auch in Horrem rollen die Bagger für den Glasfaserausbau ab Sommer“, so der evd-Geschäftsführer weiter. Wann alle anderen Stadtteile ans Netz der Zukunft angeschlossen werden, hängt von den Bewohnerinnen und Bewohnern der restlichen Dormagener Stadtteile ab.

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