Vor der „Klima-Insel“ v. li.: Karsten Hoppe,, Birte Trampnau, Frank Nottebohm, Maik Ballmann, Margret Bütow, Claudia Pohle (alle Bereich Umweltschutz), Ulrike Rasche (Klimawerk) und den Theaterpädagoge Patrick Strohm als „wandelnde Zigarettenkippe“ (Foto: Stadt Oberhausen, Tom Thöne)

Oberhausen. Motto 2022: Natürlich Klima schützen – Moore, Wälder und Meere erhalten!

Erstmalig wurde der Weltumwelttag am 5. Juni 1972, dem Eröffnungstag der ersten Weltumweltkonferenz in Stockholm, offiziell vom United Nations Environment Programme (Umweltprogramm der Vereinten Nationen) ausgerufen. Der internationale Tag der Umwelt wird jedes Jahr weltweit am 5. Juni begangen. Rund 150 Staaten beteiligen sich mittlerweile an diesem World Environment Day. Ziel ist es, das Bewusstsein der Bevölkerung zu stärken, dass es vor allem der Mensch selbst ist, der die Vielfalt und Stabilität der Umwelt bedroht.

Veranstaltungen an diesem Tag sollen zu umweltbewussten Verhalten motivieren und die Aktivitäten zum Schutz von Natur und Umwelt verdeutlichen.

In diesem Jahr fällt der 5. Juni 2022 auf den Pfingstsonntag, daher wurde entschieden, die Aktionen anlässlich dem Umwelttages am Mittwoch, 1. Juni, am Markttag in Oberhausen Sterkrade durchzuführen.

Inhaltlicher Schwerpunkt
Verzicht auf Plastiktüten beim Einkaufen und das unerwünschte Wegschnippen von Zigarettenkippen in die Landschaft

1. Thema: Zigaretten – Stadtsauberkeit und Gefahren für die Umwelt
Nur ein Drittel aller gerauchten Zigaretten/Zigarettenstummel landen im Abfalleimer. In Deutschland entspricht das ca. 106 Milliarden Zigarettenkippen, die jährlich in der Umwelt landen. Eine weggeworfene Zigarettenkippe kann bis zu 60 Liter Wasser vergiften.

2. Plastik: – Stadtsauberkeit und Gefahren für die Umwelt

Plastik zersetzt sich nie, sondern zerfällt in immer kleinere Teile (Mikroplastik), die Menschen, Tiere und die Umwelt schädigen. Wenn alle Abfälle richtig getrennt und entsorgt werden, kann jeder aktiv mit kleinem Aufwand zum Umwelt- und Klimaschutzschutz beitragen.

Der Konsum von Plastik beeinflusst immer stärker den Zustand der Umwelt. Nachhaltigkeit ist ein Qualitätsmerkmal und soll zur selbstverständlichen Leitidee des Handelns auch für die Oberhausener Bürger*innen werden.

3. Klima in der Stadt Oberhausen

Die Emschergenossenschaft schickt eine grüne Oase auf die Reise durch die Emscher-Region, die jetzt auch Station in Oberhausen machte. Mit der Klima-Insel, einem mobilen grünen Zimmer, wurde über Lösungen informiert, die Städte widerstandsfähiger gegen Hitze, Dürre und Starkregen machen. An der Stärkung des natürlichen Wasserkreislaufs und für mehr Grün arbeitet die Zukunftsinitiative Klimawerk, von der auch die Stadt Oberhausen ein Teil ist. Außerdem kann jeder im Schatten der Klima-Insel selbst erleben, wie wohltuend Pflanzen wirken. Zukunftsinitiative Klimawerk: https://www.klima-werk.de/

Am Info-Stand der Abfallberatung wurde eine Tafel aufgebaut, an der die Bürgerinnen und Bürger die Verrottungszeit unterschiedlicher Materialien in der Natur einschätzen sollten.

Die Abfallberatung hielt Stoffgemüsesäckchen bereit, um das nachhaltige Einkaufen auf den Weg zu bringen.

Das Team der Abfallberatung der Stadt Oberhausen stand  für den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung.

Die Künstlerin Marion Ruthard malte zwei dreidimensionale Zigarettenkippen-Bilder auf die Straße, und der Theaterpädagoge Patrick Strohm alias ‚Herr Stinknich‘ hatte mit einem Walking Act (als Zigarettenkippe) auf das unerwünschte Wegschnippen von Zigarettenkippen aufmerksam gemacht.

Beitrag drucken
Anzeigen